Kılıçdaroğlu bietet zwei unter der Führung von Özgür Özel gekaufte Fahrzeuge zum Verkauf an: „Haram-Fahrzeug“
Auf einem der Fahrzeuge, die in den Garten der CHP-Parteizentrale gefahren wurden, stand „Haram-Fahrzeug zu verkaufen von Bauunternehmer Aziz“, auf dem anderen „Haram-Fahrzeug zu verkaufen vom Handtuch-Bürgermeister“. Kemal Kılıçdaroğlu hatte nach seiner Rückkehr per Gerichtsbeschluss angekündigt, dass die Partei „gereinigt“ werde.
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Kemal Kılıçdaroğlu, der durch ein „Nichtigkeit“-Urteil im Zusammenhang mit dem CHP-Parteitagsprozess wieder an die Parteispitze gelangte, hatte nach der Entscheidung die CHP-Parteizentrale polizeilich räumen lassen.
Während in der Parteizentrale die Vorbereitungen für die von Kemal Kılıçdaroğlu für den 30. Mai angekündigte Veranstaltung unter dem Namen „Bürgertreffen“ liefen, wurden zwei Dienstwagen, die von Özgür Özel genutzt wurden, vor dem Gebäude zum Verkauf angeboten.
Auf einem der Fahrzeuge fielen die Aufschriften „Haram-Fahrzeug zu verkaufen von Bauunternehmer Aziz“ und auf dem anderen „Haram-Fahrzeug zu verkaufen vom Handtuch-Bürgermeister“ auf.
An den Stellen für die Nummernschilder waren die Namen „Özkan Yalım“ und „Aziz İhsan Aktaş“ angebracht.
MAHMUT TANAL REAGIERT
Diese Aktion vor der CHP-Parteizentrale stieß beim CHP-Abgeordneten für Şanlıurfa, Mahmut Tanal, auf Kritik. Tanal, der fragte: „Sind diese Bilder, die heute vor der CHP-Parteizentrale entstanden sind, nicht genau dieselbe Politik der Diskreditierung, die die AKP seit Jahren gegen die Opposition einsetzt?“, äußerte sich auf seinem Social-Media-Account wie folgt:
„Namen zu nennen und Menschen ins Visier zu nehmen, sie mit Plakaten von „Haram-Geld“ vorab für schuldig zu erklären, Propaganda ohne Gerichtsbeschluss zu betreiben…
Diese Methode ist keine Methode des Rechts, sondern eine Methode der Wahrnehmungsmanipulation. Hat die AKP nicht jahrelang versucht, die Opposition auf diese Weise zu kriminalisieren? Nun dieselbe Sprache, denselben Stil und dieselbe politische Methode innerhalb der CHP zu sehen, hat an der Parteibasis für tiefe Enttäuschung gesorgt.
Denn in der Tradition der Cumhuriyet Halk Partisi liegt es nicht, Menschen mit Plakaten an den Pranger zu stellen, sondern das Recht zu verteidigen. In einem Rechtsstaat entscheiden Gerichte über Schuld, nicht Social-Media-Kampagnen.
Diese Einstellung macht die CHP nicht stärker, sondern spielt der Regierung in die Hände. Die Aufgabe der Opposition ist es nicht, der AKP zu ähneln, sondern eine demokratische Alternative zu der von der AKP geschaffenen rechtswidrigen Ordnung zu sein.“