Kılıçdaroğlus Anwalt greift Selvi an: Verzeihen steht Erdoğan nicht zu
Celal Çelik, der Anwalt von Kemal Kılıçdaroğlu, reagierte scharf auf den Artikel des Hürriyet-Kolumnisten Abdulkadir Selvi mit dem Titel „Erdoğan hat Kılıçdaroğlu verziehen“. Çelik erklärte: „Der Begriff ‚verzeihen‘ ist eine Unverschämtheit. Erdoğan hat seine Klage nur zurückgezogen, um Korruptionsvorwürfe zu vertuschen.“
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Celal Çelik, der Anwalt von Kemal Kılıçdaroğlu, äußerte sich zu dem Artikel des Hürriyet-Kolumnisten Abdulkadir Selvi mit dem Titel "Erdoğan hat Kılıçdaroğlu verziehen".
Çelik reagierte mit den Worten: "Verzeihen steht Erdoğan nicht zu."
'VERZEIHEN STEHT ERDOĞAN NICHT ZU'
In einer Nachricht an Halk TV kritisierte Celal Çelik die Äußerungen von Selvi und erklärte:
"Der Begriff ‚verzeihen‘ ist für sich genommen eine Unverschämtheit. Es steht Erdoğan nicht zu, sich in eine Situation des Verzeihens zu begeben. Da er erkannte, dass wir die Realität der Korruption beweisen würden, kam es in diesen Prozessen lediglich zu einer Rücknahme der Klage, um den Vorfall zu vertuschen. Das bedeutet, Erdoğan hat seine Klage zurückgezogen, um sicherzustellen, dass die Fakten des Diebstahls nicht bewiesen und nicht weiter thematisiert werden."
HAFTSTRAFE FÜR KILIÇDAROĞLU GEFORDERT
Die erste Anhörung im Beleidigungsprozess gegen den 7. Vorsitzenden der Republikanischen Volkspartei (CHP), Kemal Kılıçdaroğlu, der auf Beschwerde von Präsident Recep Tayyip Erdoğan eingeleitet wurde, findet vor dem 57. Strafgericht erster Instanz in Ankara statt. Kılıçdaroğlu, der beschlossen hat, an diesem Prozess teilzunehmen, drohen bis zu 11 Jahre und 8 Monate Haft sowie ein politisches Betätigungsverbot.
SELVIS ARTIKEL SORTE FÜR DISKUSSIONEN
Der Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi hatte in seinem Artikel geschrieben: "Kılıçdaroğlu bereitet sich mit diesem Prozess auf ein neues Comeback innerhalb der CHP vor. Er will ein Heldenepos schreiben. Aber er betritt morsches Holz. Wie? Weil Präsident Erdoğan Kılıçdaroğlu verziehen hat."