Kirchen-Angreifer arbeiteten als Kellner in Bahçelievler

Es wurde bekannt, dass die beiden Terroristen, die nach dem Angriff während der Sonntagsmesse in der Santa-Maria-Kirche im Istanbuler Stadtteil Sarıyer gefasst wurden, als Kellner in einem Restaurant in Bahçelievler arbeiteten.

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Während die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat andauern, wurden die Verbindungen der Verdächtigen in der Türkei, ihre Kontakte sowie die Herkunft der bei dem Angriff verwendeten Waffen und Munition unter die Lupe genommen.

SIE ARBEITETEN IN EINEM SUSHI-RESTAURANT

Zu den auffälligen Details der Ermittlungen zu dem blutigen Angriff gehören ihre Einreisedaten sowie ihre Lebensumstände während der Zeit, in der sie als „Schläferzelle“ agierten. Den brisanten Erkenntnissen über die Zellmitglieder zufolge stellte sich heraus, dass die Täter in einem Sushi-Restaurant im Stadtteil Bahçelievler arbeiteten.

Es wurde bekannt, dass die Personen seit einiger Zeit in dem besagten Restaurant als „Kellner“ tätig waren und ihre Lebenshaltungskosten durch das Gehalt aus dieser Schwarzarbeit bestritten.

ANGREIFER HATTEN AUSSPÄHUNG BETRIEBEN

Die Teams der Nachrichtendienstabteilung und der Anti-Terror-Einheit (TEM) der Istanbuler Polizeidirektion, die die Ermittlungen zu dem Angriff während der Messe in der Kirche vertieften, stießen auf Anzeichen von Ausspähungsaktivitäten rund um die Santa-Maria-Kirche in Sarıyer, wo sich der Vorfall ereignete. Es wurde festgestellt, dass die beiden Terroristen sowie weitere Personen aus der Zelle, die ihnen Beihilfe leisteten, im Rahmen ihrer Aufgabenverteilung das Gebiet um die Kirche ausspionierten und beobachteten. Die Angreifer sollen das Gebiet an verschiedenen Tagen einzeln zur Ausspähung aufgesucht haben, während fünf weitere Verdächtige, die sie anführten, bereits einen Tag vor dem Vorfall an Kameraaufnahmen und Fluchtplänen gearbeitet haben sollen.