Kızılay-Generaldirektor İbrahim Altan, der „Zelte“ verkaufte, ist zurückgetreten

İbrahim Altan, der Generaldirektor von Kızılay, der während der Erdbebenkatastrophe durch den Verkauf von Zelten und seine Verurteilung im Fall des Vereins Deniz Feneri in die Schlagzeilen geraten war, ist zurückgetreten. Der Kızılay-Vorstand beschloss zudem, die Position des Kızılay-Generaldirektors bzw. CEO abzuschaffen.

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Nach dem Rücktritt von Kerem Kınık am 12. Mai ist nun auch Kızılay-Generaldirektor İbrahim Altan zurückgetreten.

Der Kızılay-Vorstand beschloss am 3. Dezember, die Position des „Kızılay-Generaldirektors – CEO“ abzuschaffen und alle Befugnisse dieses Amtes auf den Generalsekretär von Kızılay zu übertragen. Es wurde erklärt, dass İbrahim Altan „aus Altersgründen aus seinem Amt ausgeschieden“ sei. Auch das hohe Gehalt, das Altan während seiner Amtszeit bezog, hatte für Diskussionen gesorgt.

Nach dem Rücktritt von Kerem Kınık am 12. Mai trat auch İbrahim Altan, der Generaldirektor von Kızılay, das durch Zeltverkäufe und Unregelmäßigkeiten in die Schlagzeilen geraten war, zurück. Altan war im Fall des Vereins Deniz Feneri, der in Deutschland als „Korruptionsfall des Jahrhunderts“ bezeichnet wurde, verurteilt worden und war 2017 zum Generaldirektor von Kızılay ernannt worden.

WEGEN „UNTERSCHLAGUNG“ VERURTEILT

Altan, der 2013 im Fall des Vereins Deniz Feneri wegen „Unterschlagung“ verurteilt wurde, ist zudem als Mitglied des Sozialpolitischen Rates der Präsidentschaft und als Schwiegervater des AKP-Abgeordneten für Yalova, Ahmet Büyükgümüş, bekannt. Altans Tochter, Reyyan Beyza Büyükgümüş, war gemeinsam mit Bilal Erdoğan, dem Sohn von Präsident Erdoğan, Vorstandsmitglied der Plattform der türkischen Jugend-NGOs.