Klage gefährdet Teilnahme der Saadet Partisi an Wahlen: Ehemaliger Provinzvorsitzender und Mitstreiter reichen Klage ein

Die Klage, die auf die Annullierung des 9. Ordentlichen Parteitags der Saadet Partisi und die Einsetzung eines Zwangsverwalters abzielt, wird am 11. Mai vor dem 37. Zivilgericht erster Instanz in Ankara verhandelt.

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Die Klage auf Einsetzung eines Zwangsverwalters wurde vom ehemaligen Van-Provinzvorsitzenden der Partei, Mehmet Necip Yavuzer, und weiteren Personen eingereicht. In dem Antrag wird behauptet, dass es beim Parteitag am 24. November 2024, bei dem Mahmut Arıkan zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei.

Die Klage wurde vom ehemaligen Van-Provinzvorsitzenden Mehmet Necip Yavuzer und seinen Mitstreitern eingereicht.

Im Rahmen des Verfahrens wird behauptet, dass 789 der 1.026 Delegierten, die auf dem Parteitag ihre Stimme abgaben, nicht delegiert hätten sein dürfen, da 49 Provinzen, darunter Ankara, Istanbul, Izmir, Konya und Gaziantep, sowie 750 Bezirke nicht innerhalb der vom „Gesetz über politische Parteien“ vorgeschriebenen Frist Parteitage abgehalten hätten.

In der Klageschrift wurde zudem die Einsetzung eines Zwangsverwalter-Gremiums gefordert, das aus dem ehemaligen Keçiören-Bezirksvorsitzenden Davut Açıkgöz, dem Parteimitglied Sedat Tarhan und dem Akademiker Kenan Karagöz bestehen soll.

Es wird erwartet, dass das Gericht die rechtliche Situation der Provinzverbände, die keine Parteitage abgehalten haben, auf Grundlage der Informationen des Hohen Wahlrats bewertet.

Sollte das Gericht die Annullierung des Parteitags beschließen, könnte ein Zwangsverwalter für die Parteiführung eingesetzt werden, was die Saadet Partisi zu einem außerordentlichen Parteitag zwingen könnte. In einem solchen Fall wird darauf hingewiesen, dass auch der Prozess der Wahlteilnahme der Partei beeinträchtigt werden könnte.