Klage gegen 13 Beamte nach Nachtclub-Brand: 29 Menschen waren gestorben

Nach dem Brand in einem Nachtclub in Beşiktaş während Renovierungsarbeiten, bei dem 29 Menschen ums Leben kamen, wurde Anklage gegen 13 Personen erhoben, darunter der damalige stellvertretende Bürgermeister von Beşiktaş, der Leiter der Lizenzprüfungsabteilung sowie der stellvertretende Leiter der Feuerwehr der Stadtverwaltung Istanbul. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu 17 Jahren.

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Im Zusammenhang mit dem Brand, der zum Tod von 29 Menschen führte, wurden Haftstrafen von bis zu 17 Jahren für 13 Personen gefordert, darunter der damalige stellvertretende Bürgermeister von Beşiktaş, der Leiter der Lizenzprüfungsabteilung und der stellvertretende Leiter der Feuerwehr der Stadtverwaltung Istanbul.

In der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul mit dem Antrag auf Zusammenlegung erstellten Anklageschrift sind der damalige stellvertretende Bürgermeister von Beşiktaş, Ali Rıza Yılmaz, der Feuerwehrfeldwebel Fazlı Yavuz, der ehemalige Feuerwehr- und Ordnungsamtsleiter Numan Bulburu sowie Tuncay Akdağ, Şükrü Öztürk, Ahmet Koray Bayraktaroğlu, Ahmet Mithat Şermet, Feridun Tayfun Erelmas, Lalehan Taşdelen Başkaya, Nilüfer Oğuz, Rahşan Tekin Ölmez, Uğur Türkyılmaz und Yasemin Saral als Angeklagte aufgeführt.

Die Angeklagten sollen laut Anklageschrift wegen "Amtsmissbrauchs" sowie "fahrlässiger Tötung mehrerer Personen" zu Haftstrafen zwischen 2 Jahren und 6 Monaten sowie 17 Jahren verurteilt werden.

Die erstellte Anklageschrift wurde mit dem Hauptverfahren zusammengelegt, das derzeit vor dem 33. Schwurgericht in Istanbul verhandelt wird.