Kokain in Fahrzeug mit Diplomatenkennzeichen: An der Grenze zwischen Bulgarien und der Türkei beschlagnahmt

In einem Fahrzeug mit Diplomatenkennzeichen, das am Grenzübergang Kapitan Andreevo gestoppt wurde, wurden 205 Kilogramm und 940 Gramm Kokain in fünf Koffern sichergestellt. Bei der Operation wurden drei Verdächtige festgenommen; der Marktwert der beschlagnahmten Drogen wurde auf 37 Millionen Lewa beziffert.

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Bei einer Operation an der bulgarisch-türkischen Grenze am 18. Juli wurde eine große Menge Kokain in einem Fahrzeug mit Diplomatenkennzeichen sichergestellt. Im Rahmen der von der bulgarischen Polizei eingeleiteten Operation „Orient Express“ wurde der Geländewagen mit Diplomatenkennzeichen, der von dem bulgarischen Staatsbürger D.H. gefahren wurde, nach der Einreise aus Serbien nach Bulgarien observiert.

AUCH VERDÄCHTIGE MIT DIPLOMATENPASS FESTGENOMMEN

In dem Fahrzeug befanden sich zudem der kongolesische Staatsbürger Zh.M. (40), der einen Diplomatenpass besaß, sowie der in der Republik Kongo geborene belgische Staatsbürger D.A. (54). Als der Geländewagen den Grenzübergang Kapitan Andreevo erreichte, um in die Türkei einzureisen, wurde er unter Einsatz des Drogenspürhundes „Raya“ einer gründlichen Durchsuchung unterzogen.

205 KILO KOKAIN IN KOFFERN

Da bei der Röntgenkontrolle eine ungewöhnliche Dichte in den Koffern im Gepäckraum des Fahrzeugs festgestellt wurde, wurden diese einzeln überprüft. Bei der Durchsuchung wurden insgesamt 205 Kilogramm und 940 Gramm Kokain in 179 Paketen sichergestellt. Der Marktwert dieser enormen Menge an Kokain wurde auf etwa 37 Millionen Lewa geschätzt.

3 VERDÄCHTIGE IN GEWAHRSAM, ERMITTLUNGSVERFAHREN EINGELEITET

Die drei im Fahrzeug befindlichen Verdächtigen wurden festgenommen. Gegen die drei Personen wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen des „Versuchs, hochriskante Betäubungsmittel ohne entsprechende Genehmigung über die Landesgrenze von Bulgarien in die Türkei zu schmuggeln“, eingeleitet.