Kokain-Razzia in Kolumbien: Ziel war Istanbul!

In Kolumbien wurden auf einem Schiff, das aus Ecuador kam, 151 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Es stellte sich heraus, dass der Zielhafen des Schiffes Istanbul war.

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Im Hafen von Cartagena in Kolumbien wurden 151 Kilogramm Kokain sichergestellt, die in einem mit Knöpfen beladenen Container versteckt waren, dessen Zielort Istanbul war.

Wie der Nachrichtensender Voice of America berichtet, teilte die Direktion für Strafuntersuchungen und Interpol Kolumbiens (DIJIN) mit, dass die Operation von Einheiten der Drogenfahndung durchgeführt wurde.

Dem Bericht zufolge befand sich der mit Kokain beladene Container, der nach der Verladung in Ecuador für den Transit in den Hafen von Cartagena in Kolumbien angekommen war, im Heckbereich eines Schiffes, das auf die Abfahrt in Richtung Türkei wartete.

KOKAINE IN PAKETEN

Bei den Kontrollen der Drogenfahnder im Hafen wurde der mit Knöpfen beladene Container geöffnet. Darin fanden sich neun Säcke mit roten Streifen, die mit braunem Kunststoff umwickelte, rechteckige Pakete enthielten, auf denen das JP-Logo in einem Kreis abgebildet war. Die Pakete enthielten eine weiße pulverförmige Substanz. Tests ergaben, dass es sich bei der Substanz um Kokain handelte.

Dem Bericht zufolge erklärte der Direktor der kolumbianischen Drogenbekämpfungseinheit, Oberst Ricardo Sanchez, in einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video: „In einem Container, der aus Ecuador kam und mit Corozo-Knöpfen (Knöpfe aus dem Samen einer Palmenart) beladen war und in die Türkei gehen sollte, wurden 151 Kilogramm Kokainpulver beschlagnahmt. Die Beteiligung der ecuadorianischen Polizei spielte eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Drogen, die nach Istanbul geschickt werden sollten.“