Kommentar von Ahmet Hakan zu Ayşenur Arslan
Der Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan, äußerte sich in seiner Kolumne zu der Journalistin Ayşenur Arslan, deren Aussage nach ihrer Äußerung zum Terroranschlag in Ankara aufgenommen wurde.
12punto
Die Journalistin Ayşenur Arslan wurde nach ihren Äußerungen zum Bombenanschlag in Ankara in ihrer Sendung Medya Mahallesi auf Halk TV vorübergehend festgenommen und anschließend wieder freigelassen.
Der Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan, kommentierte die Festnahme von Arslan wie folgt: "Es ist beschämend, es ist befremdlich, es ist verwerflich, es wird kritisiert, man sagt: 'Das geht zu weit'. Aber diese Verantwortungslosigkeit wird nicht kriminalisiert. Daraus ergibt sich keine Festnahme oder Inhaftierung. Zum Glück... Es kam nicht dazu, es wurde nicht dazu geführt. Es gab keine Ingewahrsamnahme. Ihre Aussage wurde aufgenommen. Und sie wurde sofort wieder freigelassen. Gott sei Dank".
In der Fortsetzung seines Artikels fügte Hakan hinzu:
"In Ordnung, akzeptiert. Es gibt viele Fragezeichen bezüglich der Art und Weise, wie sich der Vorfall ereignet hat. Aber sie versucht, diese Fragezeichen auf dem Bildschirm auszuräumen, ohne sich auf die geringsten Informationen oder das kleinste Fachwissen zu stützen. Dabei begeht sie zahlreiche Fehltritte. Sie lädt geradezu zu Missverständnissen ein.
Es gibt auch ein Problem mit der mangelnden Ernsthaftigkeit. Sie singt das Lied 'Baltalar elimizde / Uzun ip belimizde' (Die Äxte in unseren Händen / Das lange Seil an unserer Taille) um in 'Tabancalar elimizde / Bombalar belimizde' (Die Pistolen in unseren Händen / Die Bomben an unserer Taille). Sie singt dieses Lied mit einer spöttischen Melodie. In keinem Fernsehen der Welt hat man jemals gesehen, dass ein so ernster Vorfall so wenig ernst genommen wird."