Kommentar von AKP-Politiker Tayyar: 'Ein Wechsel von Özarslan zur AKP wäre nicht richtig': Die Öffentlichkeit würde es nicht für glaubwürdig halten

Der AKP-Politiker Şamil Tayyar äußerte sich kritisch zum bevorstehenden Wechsel des Bürgermeisters von Keçiören, Özarslan, der die CHP verlassen und zur AKP übertreten wird.

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Nachdem der Wechsel des CHP-Bürgermeisters von Keçiören, Özarslan, zur AKP feststand, wurden Nachrichtenverläufe zwischen ihm und dem CHP-Vorsitzenden Özel bekannt. Während der besagte Wechsel in beiden Parteien für Diskussionen sorgt, kam nun ein bemerkenswerter Kommentar von Şamil Tayyar (AKP).

Hier sind die Erklärungen von Şamil Tayyar:                                                                                                                         

Nachdem nun alle Karten auf den Tisch gelegt wurden, möchte ich meine Meinung äußern.

Der CHP-Vorsitzende Özel hat keine direkten Beleidigungen gegen die Mutter oder den Vater des Bürgermeisters von Keçiören, Özarslan, ausgesprochen.

Özel hat Özarslan persönlich ins Visier genommen.

Er hat ihn als ‚Dieb, Arsch, charakterloser Bastard, verpiss dich, Hund, Schleimer, Scharlatan‘ bezeichnet.

Es scheint, als habe Özel, verärgert darüber, dass er nicht ans Telefon ging, alles gesagt, was ihm in den Sinn kam.

Unabhängig vom Grund können diese Beleidigungen nicht entschuldigt werden; sie entsprechen nicht dem Stil eines Parteivorsitzenden.

Özarslan hat diese Beleidigungen nun vor Gericht gebracht, das letzte Wort wird die Justiz haben.

Die politische Abrechnung hingegen wird das Volk vornehmen.

Ich muss auch an Folgendes erinnern.

Es gibt eine Strafanzeige des AK-Parti-Abgeordneten für Ankara, Osman Gökçek, bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara gegen Özarslan wegen Vorwürfen der Ausschreibungsmanipulation und Amtsmissbrauchs.

Das Innenministerium hat die Ermittlungen genehmigt und einen Verwaltungsinspektor entsandt.

Die schweren Korruptionsvorwürfe des AK-Parti-Provinzvorsitzenden von Ankara, Hakan Han Özcan, und des Fraktionsvorsitzenden der ABB-Versammlung, Nihat Yalçın, gegen Özarslan sind aktenkundig.

Zudem wissen wir, dass die Generalstaatsanwaltschaft Ankara ein umfassendes Korruptionsverfahren gegen Özarslan führt.

Unter diesen Umständen wäre ein Wechsel von Özarslan zur AK Parti nicht richtig.

Wenn dieser Transfer unbedingt gewollt ist, wäre es ethischer, abzuwarten, bis Özarslan vor Gericht entlastet wird.

Selbst wenn eine gerichtliche Entscheidung nach dem Transfer korrekt ausfallen sollte, würde die Öffentlichkeit dies nicht für glaubwürdig halten.

Ich möchte hoffen, dass die AK Parti, die als ‚Bewegung der Tugendhaften‘ entstanden ist, diesen Fehler nicht begeht.

Wir wissen, dass politische Moral auf Prinzipien aufgebaut ist.