Kommissarin, die am Taksim-Platz einen Demonstranten ohrfeigte, vom Dienst suspendiert: 'Unverhältnismäßiger Eingriff'
Am Istanbuler Taksim-Platz sorgten Polizeieinsätze gegen Bürger, die vergangene Woche für Palästina demonstrierten, für Kritik. Wie bekannt wurde, ist die Polizeikommissarin, die einen Demonstranten ohrfeigte, vom Dienst suspendiert worden.
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Vor dem Odakule, einem zentralen Punkt in Istanbul, war die Polizei gegen die Gruppe "Tausend Jugendliche für Palästina" vorgegangen, die dort zur Unterstützung Palästinas demonstrierte.
Die Festnahme von 43 Personen und die Art der Polizeieinsätze hatten für Aufsehen gesorgt.
Einer der umstrittenen Vorfälle war das Eingreifen einer Polizeikommissarin, die einen der Bürger ohrfeigte.
Nach dem Vorfall hatte Innenminister Ali Yerlikaya die Suspendierung von zwei Polizeibeamten angekündigt, doch es war zunächst unklar, ob auch die Polizeiführerin, die die Ohrfeige erteilt hatte, suspendiert worden war.
VOM DIENST SUSPENDIERT
Dem Bericht von Can Uğur von der Cumhuriyet zufolge wurde nun die Entscheidung bezüglich der Polizeibeamtin bekannt.
Demnach wurde von Polizeiquellen bestätigt, dass die betreffende Polizeibeamtin suspendiert wurde, da ihr Eingreifen bei der Demonstration als „unverhältnismäßig“ eingestuft wurde und ein solches Vorgehen nicht mit dem Gesetz vereinbar sei.