Kommunikationsdirektor Duran gab bekannt: Die Themen des Treffens zwischen Präsident Erdoğan und Papst Leo XIV.

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Erdoğan traf sich mit dem Staatsoberhaupt des Vatikans, Papst Leo XIV. Kommunikationsdirektor Burhanettin Duran erläuterte in einer Erklärung die Schwerpunkte des bilateralen Gesprächs.

İHA

Kommunikationsdirektor Burhanettin Duran äußerte sich in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto wie folgt:

"Bei dem Treffen unseres Präsidenten, Herrn Recep Tayyip Erdoğan, mit dem Staatsoberhaupt des Vatikans, Papst Leo XIV., der unserem Land einen offiziellen Besuch abstattete, wurden die Beziehungen zwischen der Türkei und dem Vatikan, Themen, die das gemeinsame Gewissen der Menschheit betreffen – allen voran Palästina –, sowie aktuelle regionale und globale Entwicklungen erörtert.

Dieses Treffen stand nicht nur im Zentrum der türkisch-vatikanischen Beziehungen, sondern auch im Zentrum der Suche nach globalem Frieden. Wie unser Präsident betonte, ist es für die Stärkung der Friedenshoffnungen in der Welt von Bedeutung, dass die aus der Türkei gesendeten Botschaften sowohl die türkisch-islamische Welt als auch die christliche Geografie erreichen.

Die Türkei zeigt den Willen, im Namen von Frieden und Gerechtigkeit aktive Verantwortung zu übernehmen, anstatt sich aus regionalen und globalen Krisen herauszuhalten. Denn den Funken des Friedens am Leben zu erhalten, bedeutet nicht nur, Konflikte zu stoppen, sondern auch das gemeinsame Gewissen der Menschheit zu schützen. Die Unterstützung und der Beitrag zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges sind eines der konkretesten Beispiele hierfür.

Dass unser Präsident auf die im Westen zunehmende Islamfeindlichkeit einging, hat einmal mehr verdeutlicht, wie Hassrede Gesellschaften vergiftet und dass diese Gefahr, die die Menschheit bedroht, nicht länger ignoriert werden kann. Islamfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit bringen niemandem einen Gewinn, sondern führen im Gegenteil zu Verlusten. Diese Denkweise ist ein gefährlicher mentaler Bruch, der auf die Kultur des Zusammenlebens von Gesellschaften abzielt. Je lauter die Stimme des Friedens in einer Welt erklingt, in der der Respekt vor Werten dominiert, desto schneller wird die Hoffnung für die Menschheit keimen.

Unser Präsident wies in seinen Ausführungen auf den Völkermord hin, den Israel in Gaza verübt, und betonte, dass wir unsere Solidarität mit dem unterdrückten palästinensischen Volk als eine humanitäre und moralische Verantwortung betrachten."