Konto gefälscht, Stimme kopiert, aber die Falle ist echt: Achten Sie darauf, mit wem Sie sprechen!
Dank fortschreitender Technologie können Cyberkriminelle ihre Identität und ihren Standort viel leichter verbergen. Das Cybersicherheitsunternehmen ESET warnt vor Betrugsmaschen über WhatsApp, bei denen Kriminelle Angriffe der nächsten Generation des Social Engineering einsetzen.
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Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz schreiten rasant voran und werden für die Massen immer zugänglicher. Dank leistungsstarker Computertechnologien und der Aufmerksamkeit der Medien hat die künstliche Intelligenz heute weltweit an Bedeutung gewonnen. Seit das Konzept der künstlichen Intelligenz durch Filme wie Blade Runner und The Terminator populär wurde, fragen sich die Menschen, welches Potenzial diese Technologie für zukünftige Entwicklungen bietet. Cybersicherheitsexperten warnen jedoch davor, dass wir in naher Zukunft mit kreativen und äußerst raffinierten Angriffen rechnen müssen, die schädliche Folgen haben können.
SOCIAL-ENGINEERING-ANGRIFFE DER NÄCHSTEN GENERATION
Cyberkriminelle nehmen Personen, die sie in die Falle locken wollen, oder deren Umfeld ins Visier und kopieren Stimmproben dieser Personen von Social-Media-Plattformen. Als Zielpersonen wählen sie häufig Geschäftsinhaber oder Führungskräfte aus. Mit den geklonten Stimmproben erstellen sie gefälschte Sprachnachrichten. Um ihre Angriffe noch raffinierter zu gestalten, übernehmen die Kriminellen zudem das WhatsApp-Konto der Zielperson und senden von dort aus gefälschte Sprachnachrichten an die Zielperson selbst oder an deren Kontaktpersonen.
WIE KANN MAN SICH VOR STIMMENKLON-BETRUG SCHÜTZEN?
Verfolgen Sie Geschäfts- und Genehmigungsprozesse.
Überprüfen Sie Personen und Prozesse; verifizieren Sie beispielsweise alle Zahlungsaufforderungen bei der Person, die (angeblich) die Aufforderung gesendet hat, oder lassen Sie dies sogar doppelt bestätigen und stellen Sie sicher, dass Überweisungen von zwei Mitarbeitern Ihres Unternehmens genehmigt werden.
Verfolgen Sie die neuesten Trends in der Technologiewelt und passen Sie die Schulungen Ihrer Mitarbeiter sowie Ihre Sicherheitsfunktionen entsprechend an.
Organisieren Sie spezielle Informationsschulungen für Ihre Mitarbeiter.
Verwenden Sie eine mehrschichtige Sicherheitssoftware.
Begrenzen Sie die Menge Ihrer online geteilten persönlichen Daten. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, Ihre Adresse oder Telefonnummer zu veröffentlichen.
Beschränken Sie die Anzahl der Personen, die Ihre Beiträge und andere Inhalte in sozialen Medien sehen können.
Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Betrug und anderen Versuchen, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen.
Verwenden Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wie etwa eine Authentifizierungs-App oder ein Hardware-Authentifizierungsgerät.