Koralı, einer der Täter des Reyhanlı-Massakers, festgenommen

Muhammed Dib Koralı, einer der Täter der Bombenanschläge von 2013 im Bezirk Reyhanlı in Hatay, bei denen 53 Menschen ums Leben kamen, wurde in Syrien gefasst und inhaftiert. Die Nachricht wurde von Justizminister Yılmaz Tunç bekannt gegeben.

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Justizminister Yılmaz Tunç gab bekannt, dass Muhammed Dib Koralı, einer der Verantwortlichen für das Reyhanlı-Massaker aus dem Jahr 2013, der kürzlich vom türkischen Geheimdienst MİT in Syrien gefasst wurde, inhaftiert wurde.

Koralı, der bei einer gemeinsamen Operation des Nationalen Geheimdienstes (MİT) und der Polizeidirektion der Provinz Hatay in Syrien gefasst wurde, wurde vom zuständigen Friedensgericht in Hatay in Untersuchungshaft genommen. 

Justizminister Yılmaz Tunç verkündete die Nachricht von Koralıs Inhaftierung über seinen Social-Media-Account. Minister Tunç äußerte sich wie folgt: 

"Mohammad Dib Korali, ein Verdächtiger des heimtückischen Terroranschlags, der 2013 in unserem Bezirk Reyhanlı in der Provinz Hatay verübt wurde und der in Syrien gefasst wurde, wurde im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Hatay geführten Ermittlungen vom zuständigen Friedensgericht in Hatay inhaftiert.

Ich gedenke noch einmal mit Gnade der Bürger, die bei diesem herzzerreißenden Angriff ihr Leben verloren haben, und spreche ihren Familien und Angehörigen mein Beileid aus."

WAS WAR GESCHEHEN? 

Am 11. Mai 2013 wurden im Bezirk Reyhanlı in Hatay zwei separate Bombenanschläge verübt, bei denen 53 Menschen ihr Leben verloren und 146 Personen verletzt wurden. Die mit Autobomben durchgeführten Angriffe gingen als zweitblutigste Anschläge in der Geschichte der Republik nach dem Massaker am Bahnhof von Ankara im Jahr 2015 in die Geschichte ein. Berichten in der damaligen Presse zufolge waren alle 73 MOBESE-Kameras im gesamten Bezirk wenige Tage vor dem Angriff ausgefallen und hatten keine Aufzeichnungen gemacht.