Krankenhäuser waren überfüllt: Erklärung von Minister Koca

Gesundheitsminister Fahrettin Koca wies darauf hin, dass man sich in einer Zeit befinde, in der Infektionen der oberen Atemwege zunehmen, und warnte: „Sie sollten ernst genommen werden.“ Die Türkische Ärztevereinigung (TTB) hatte in einer Stellungnahme zu diesem Thema gewarnt und die aufgetretenen Fälle als Covid-19 bezeichnet.

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Gesundheitsminister Fahrettin Koca erklärte, dass ein Anstieg bei Infektionen der oberen Atemwege zu verzeichnen sei, und mahnte Personen in Risikogruppen zur Vorsicht gegenüber Grippe und ähnlichen Infektionen.

Minister Koca äußerte sich über seinen Social-Media-Account wie folgt: „Wir befinden uns in einer Zeit, in der Infektionen der oberen Atemwege sowie Beschwerden wie Grippe und Erkältungen zunehmen. Diese meist viral bedingten Erkrankungen heilen in der Regel durch Ruhe und symptomatische Behandlung aus. Bei Personen mit geschwächtem Immunsystem oder solchen, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gehören, sollten Infektionen mit grippeähnlichen Symptomen jedoch ernst genommen werden.

In der Nachricht von Minister Koca wurden auch die Einschätzungen von Aziz Ahmet Surel, dem koordinierenden Chefarzt des Stadtkrankenhauses Ankara Bilkent, angeführt. Surel erklärte, dass es in ihren Krankenhäusern jedes Jahr zu einer durch saisonale Atemwegserkrankungen bedingten Auslastung komme, die Kapazitäten des Krankenhauses jedoch effektiv auf diese erwartete Belastung reagieren könnten. Er stellte fest, dass es keinen Anstieg der Patientenzahlen in der Notaufnahme über das jährliche Durchschnittsniveau hinaus gebe, jedoch ein prozentualer Anstieg bei Patienten mit Beschwerden durch Infektionen der oberen Atemwege zu beobachten sei.

Surel betonte, dass die Mehrheit dieser Patienten durch symptomatische Behandlung und Ruhe genesen, Infektionen bei bestimmten Altersgruppen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem jedoch ernst genommen werden müssten.

Zudem hatte die Türkische Ärztevereinigung (TTB) zu diesem Thema erklärt: „Was wir erleben, ist kein Frühlingsschnupfen, sondern eine tödliche Influenza- und COVID-Epidemie. Die Epidemie, die wir erleben, ist keine einfache Erkältung. Die Gesellschaft und das Gesundheitspersonal müssen kontinuierlich über die Epidemie informiert, an Schutzmaßnahmen erinnert und geschult werden. Das Tragen von Masken in Gesundheitseinrichtungen ist verpflichtend.“