Kranz-Krise zwischen CHP und Anıtkabir-Kommando

CHP-Chef Özgür Özel stattete dem Anıtkabir gestern seinen ersten offiziellen Besuch als Parteivorsitzender ab. Wie bekannt wurde, kam es während des Besuchs aufgrund des Antrags, einen Kranz am Grab von İsmet İnönü niederzulegen, zu einer kurzen Krise.

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Nach der Wahl von Özgür Özel zum CHP-Vorsitzenden kam es bei seinem ersten offiziellen Besuch im Anıtkabir gestern zu einer „Kranz-Krise“ mit dem Anıtkabir-Kommando.

Wie Gazete Duvar berichtete, entstand vor dem Besuch, den Özel gemeinsam mit den neu gewählten Mitgliedern des Parteirats und des Hohen Disziplinarausschusses durchführte, eine Krise mit dem Anıtkabir-Kommando aufgrund des Antrags, einen Kranz am Grab von İsmet İnönü niederzulegen.

Den Informationen zufolge war im Rahmen des Anıtkabir-Besuchs von Özel nach der Kranzniederlegung am Mausoleum von Atatürk auch ein Besuch und eine Kranzniederlegung am Grab des 2. Staatspräsidenten İsmet İnönü geplant.

Unter Verweis auf die Vorschriften wurde jedoch mitgeteilt, dass die Kranzniederlegung am Ehrengrab von İsmet İnönü nicht gestattet sei und diese Praxis bereits seit 4 Jahren bestehe. Nachdem der Antrag abgelehnt worden war, beharrte Özel darauf, dass es keiner Genehmigung bedürfe, um einen Kranz am Grab des Parteigründers und 2. Staatspräsidenten İnönü niederzulegen. Aufgrund seines Beharrens nahm der Gesprächsverkehr zwischen dem Anıtkabir-Kommando und der CHP-Parteizentrale zu. Da Özel auf seinem Antrag bestand, wurde das Hindernis aufgehoben und Özel legte den vorbereiteten Kranz am Grab von İnönü nieder.