Kritik an der Änderung, die Verbraucher in Bedrängnis bringt: Telefon bestellt, Spielzeug erhalten! 'Keine Rückgabe möglich'

Mit der neuen Verordnung, die am 1. Januar in Kraft getreten ist, wurde das Rückgaberecht für bestimmte Produkte abgeschafft. Mahmut Şahin, Vorsitzender des Verbraucherverbandes (Tüketiciler Birliği), äußerte sich zu dem Thema und warnte die Verbraucher eindringlich: „Sie haben ein Telefon bestellt, aber ein Spielzeugtelefon erhalten. Dafür gibt es keine Rückgabemöglichkeit.“

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Der Vorsitzende des Verbraucherverbandes, Mahmut Şahin, erklärte, dass mit der neuen Verordnung, die am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist, das Widerrufsrecht für Produkte wie Smartwatches, Mobiltelefone, Tablets, Computer und Motorräder abgeschafft wurde.

Şahin betonte, dass diese Änderung zum Nachteil der Verbraucher sei und sagte: „Bei Fernabsatzgeschäften hatten Verbraucher bisher das Recht, innerhalb von 15 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Kauf zurückzutreten. Mit der neuen Regelung wurde dieses Recht jedoch aufgehoben. Verbraucher, die diese Produkte kaufen, können ihr Widerrufsrecht nicht mehr ausüben.“

Şahin erinnerte daran, dass in der Vergangenheit die Versandkosten für die Rücksendung eines Produkts vom Verkäufer getragen wurden, während diese Kosten nun in der neuen Regelung den Verbrauchern aufgebürdet werden. Zudem prognostizierte er, dass diese Änderung zu einer erheblichen Arbeitsbelastung der Gerichte führen werde.

„SIE BESTELLEN EIN TELEFON, ES KOMMT EIN SPIELZEUG, KEINE RÜCKGABE“

Şahin erklärte, dass den Verbrauchern eine schwere Last aufgebürdet werde: „Sie haben ein Telefon bestellt, es kommt ein Spielzeugtelefon an. Sie können dies nun nicht mehr zurückgeben. Neben dem finanziellen Schaden werden Sie gezwungen sein, zu klagen und jahrelang zu warten. In diesem Prozess werden auch die Anwalts- und Gerichtskosten dem Verbraucher auferlegt.“

Şahin wies darauf hin, dass die neue Regelung eine Gelegenheit für Verkäufer und böswillige Akteure schaffe und fügte hinzu: „Verbraucherrechte werden schwerwiegend verletzt. Bürger ohne Widerrufsrecht bleiben gegenüber Betrügern schutzlos.“ Er betonte, dass das Verfahren zur Aufhebung der Verordnung noch nicht abgeschlossen sei und die Justiz in dieser Angelegenheit schneller handeln müsse.