Kritik der CHP am neuen Lehrplan des Bildungsministeriums: 'Ein Traum von Sekten und Gemeinschaften für die Türkei'

Suat Özçağdaş, stellvertretender Vorsitzender der Republikanischen Volkspartei (CHP) und Abgeordneter für Istanbul, zuständig für das Bildungsministerium, äußerte auf seinem X-Account Kritik an dem vom Bildungsministerium vorgestellten neuen Lehrplan namens 'Maarif-Modell des türkischen Jahrhunderts'.

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Suat Özçağdaş, stellvertretender Vorsitzender der CHP und Abgeordneter für Istanbul, zuständig für das Bildungsministerium, äußerte auf seinem Social-Media-Account Kritik an dem vom Bildungsministerium vorgestellten neuen Lehrplan namens 'Maarif-Modell des türkischen Jahrhunderts'.

Özçağdaş erklärte, dass dieser vorbereitete Lehrplan der Traum von Sekten und Gemeinschaften für die Türkei sei.

"DAS ZIEL, RELIGIÖSE UND RACHSUCHTIGE GENERATIONEN HERANZUZIEHEN..."

In seinem Beitrag auf X, in dem er seine Ablehnung des neuen Lehrplans zum Ausdruck brachte, betonte Özçağdaş, dass das 'Maarif-Modell des türkischen Jahrhunderts' ohne die Einbeziehung von Interessengruppen außerhalb der regierungsnahen Kreise erstellt wurde, und erklärte: "Der grundlegendste Punkt, der festgestellt werden muss, ist folgender:

Dieser Lehrplan, der unserem Land unter dem Titel 'Maarif-Modell des türkischen Jahrhunderts' aufgezwungen wird, mag der Traum von Sekten und Gemeinschaften sein, die versuchen, sich unter dem Deckmantel von NGOs zu tarnen, aber er kann nicht als zeitgemäßes Bildungsprogramm unseres Hauptlehrers Gazi Mustafa Kemal Atatürk akzeptiert werden, der sagte: 'Die Republik verlangt von euch Generationen mit freien Gedanken, freiem Gewissen und freiem Wissen.'

In dieser Form ist der Lehrplan kein Bildungsprogramm, das der Zukunft der Türkei dient, sondern ein anachronistisches Bildungsmanifest der Regierung der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP), die keinen einzigen Tag von ihrem Ziel abgewichen ist, religiöse und rachsüchtige Generationen heranzuziehen."