Kritik von AKP-Abgeordneter Yıldız Konal Süslü an „Aşk-ı Memnu“: Hat Familienbeziehungen negativ beeinflusst
Bei einem Treffen mit Serienproduzenten im parlamentarischen Ausschuss kritisierte die AKP-Abgeordnete Süslü die Serie „Aşk-ı Memnu“; Ay Yapım erklärte hingegen, dass negative Elemente nicht verherrlicht würden.
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Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Untersuchung von Schulvorfällen und digitalen Risiken in Şanlıurfa und Kahramanmaraş trat unter dem Vorsitz des AKP-Abgeordneten für Tokat, Yusuf Beyazıt, zusammen. Bei dem Treffen, an dem Vertreter des Rundfunkrats RTÜK sowie Produktionsfirmen wie Miray Yapım, Ay Yapım und Köprü Film teilnahmen, wurden die gesellschaftlichen Auswirkungen von Fernsehserien thematisiert.
Die AKP-Abgeordnete für Istanbul, Yıldız Konal Süslü, ergriff bei dem Treffen das Wort und äußerte Kritik an der Serie „Aşk-ı Memnu“, die auf dem Werk von Halid Ziya Uşaklıgil basiert, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf familiäre Beziehungen.
„Haben Sie eine Bewertung darüber, welchen positiven Beitrag Sie für die Jugend oder die Familie geleistet haben? Lassen Sie mich zum Beispiel etwas ansprechen, das mir aufgefallen ist. Obwohl die Serie ‚Aşk-ı Memnu‘ von einem alten Buch inspiriert wurde, trauten sich die Menschen nach einer gewissen Zeit nicht mehr, ihre Ehepartner mit ihren Neffen allein zu lassen, aufgrund der verqueren Beziehungen innerhalb der Verwandtschaft in der Serie.“
Im Anschluss an ihre Kritik äußerte sich Süslü positiv über die auf TRT 1 ausgestrahlte Serie „Gönül Dağı“. Sie wandte sich an den Vertreter von Köprü Film, Ferhat Eşsiz, und dankte dem Team dafür, dass die Serie aktuelle Themen auf Basis von „unseren eigenen Werten und Codes“ behandle.
Meltem Vargı, stellvertretende Geschäftsführerin für den operativen Bereich bei Ay Yapım, antwortete auf die Kritik von Süslü an den Serien „Aşk-ı Memnu“ und „Çukur“. Vargı erinnerte daran, dass die betreffenden Produktionen vor Jahren gedreht wurden und dass sowohl positive als auch negative Charaktere darin vorkamen.
Vargı betonte, dass in den Serien „die Guten gewinnen und die Bösen verlieren“, und erklärte, dass negative Elemente nicht positiv dargestellt würden. Sie betonte, dass man die Ansichten des Ausschusses sehr ernst nehme und diese Bewertungen bei zukünftigen Produktionen berücksichtigen werde.