Kritik von Yeni-Akit-Autor an Tayfun Kahramans Tochter Vera
Der Yeni-Akit-Autor Ali Karahasanoğlu hat den Brief kritisiert, den Vera, die Tochter des inhaftierten Gezi-Prozess-Häftlings und Stadtplaners Tayfun Kahraman, ihrem Vater zum Geburtstag geschrieben hat. Er behauptete, die Familie nutze diesen Brief, um den Vater aus dem Gefängnis zu befreien, und warf ihnen vor, das kleine Mädchen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
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Der Yeni-Akit-Autor Ali Karahasanoğlu nahm in seinem Artikel mit dem Titel „Mein lieber Papa ist nicht da, Vera! Mama ist auch nicht da, Papa auch nicht!“ den Brief ins Visier, den Vera, die Tochter des inhaftierten Gezi-Prozess-Häftlings und Stadtplaners Tayfun Kahraman, ihrem Vater zum Geburtstag geschickt hatte.
Karahasanoğlu beschuldigte Kahraman und dessen Ehefrau: „Sie erzeugen eine Wahrnehmung über ein kleines, fünfjähriges Mädchen.“
Karahasanoğlu schrieb: „Wenn sie durch die Veröffentlichung eines Briefes, der mit ‚Mein lieber Papa‘ beginnt, Theaterszenarien schreiben, um den ‚Papa‘, der einer der Verantwortlichen für den Tod von 14 Personen während des Gezi-Aufstands ist, aus dem Gefängnis zu holen, dann sehe ich mich gezwungen, sie daran zu erinnern, dass es für ‚mein lieber Papa‘ kein Äquivalent gibt.“ Er fügte hinzu: „Ich tue so, als würde ich es der kleinen Vera in Erinnerung rufen. Aber meine Botschaft soll bei der Mutter und dem Vater ankommen, die Vera, ihren Namen und sie selbst missbrauchen.“
Karahasanoğlu teilte in seinem Artikel Anekdoten aus Reden, die zwischen dem 6. November und dem 8. November 2014 in Istanbul im Rahmen des 38. Kolloquiums zum Welttag der Stadtplanung unter dem Titel „Die Zukunft der Städte“ gehalten wurden und die von der TMMOB-Kammer der Stadtplaner auch als Buch veröffentlicht wurden. Er notierte dazu:
„Vergiftet die Jugend, vergewaltigt ihre Gehirne, um das Familienkonzept zu zerstören. Und wenn ihr dann im Gefängnis landet, lasst fünfjährige Kinder Briefe schreiben, die mit ‚Mein lieber Papa‘ beginnen, um wieder herauszukommen. Wo war denn die Familie! Das Konzept von Mutter und Vater gab es doch nicht! Woher kommt jetzt dieses ‚mein lieber Papa‘.“