Kritisches Gespräch zwischen Erdoğan und Macron

In einem Telefonat zwischen dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wurden zahlreiche Themen erörtert, von den bilateralen Beziehungen bis hin zu den Entwicklungen im Gazastreifen.

12punto

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan führte ein Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Während des Gesprächs wurden die Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich, der Russland-Ukraine-Krieg, die jüngsten Entwicklungen im Gazastreifen sowie weitere wichtige Themen der globalen Agenda erörtert.

RUSSLAND-UKRAINE-KRIEG UND FRIEDENSBEMÜHUNGEN

Präsident Erdoğan betonte, dass die Türkei ihre intensiven Bemühungen fortsetze, um den Krieg zwischen der Ukraine und Russland mit einem gerechten Frieden zu beenden. Erdoğan erklärte zudem, dass man die Kontakte in Alaska und Washington aufmerksam verfolge. Im Gespräch wurde auch die Botschaft übermittelt, dass die Türkei bereit sei, Friedensverhandlungen auszurichten.

HUMANITÄRE KATASTROPHE IN GAZA UND ISRAELS POLITIK

Erdoğan brachte während des Gesprächs das schwere humanitäre Drama im Gazastreifen zur Sprache. Der Präsident erklärte, dass man sich „für die Erreichung eines Waffenstillstands in Gaza einsetze“, bezeichnete die Haltung Israels, die Besatzungspläne zu beschleunigen, als „Leichtsinn“ und unterstrich, dass dieser Verlauf unbedingt gebremst werden müsse.

BETONUNG DER BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DER TÜRKEI UND FRANKREICH

Die beiden Staatschefs einigten sich darauf, die im Rahmen des UN-Gipfels in New York besprochenen Themen detaillierter zu bewerten. Erdoğan drückte aus, dass die Türkei Wert auf die Entwicklung der Beziehungen zu Frankreich lege und man die Zusammenarbeit in vielen Bereichen, insbesondere in der Verteidigungsindustrie, weiter stärken werde.