Kritisches Parteitag-Treffen zwischen den Lagern von Özel und Kılıçdaroğlu: Was geschah bei dem Treffen?
Inmitten der anhaltenden Debatten über den Parteitag in der CHP nach der Entscheidung über die absolute Nichtigkeit trafen sich die Anwälte von Özgür Özel und Kemal Kılıçdaroğlu, um nach einem Konsens zu suchen. Bei dem Gespräch wurden die rechtliche Situation hinsichtlich eines außerordentlichen Parteitags sowie verschiedene juristische Einschätzungen erörtert.
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Während die Debatten über den Parteitag in der CHP nach der gerichtlichen Entscheidung über die absolute Nichtigkeit andauern, wurde bekannt, dass die Kontakte zur Schaffung einer Konsensbasis zwischen den Parteien fortgesetzt werden.
Wie Cumhuriyet berichtet, führten die Anwälte, die im Namen des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und des ehemaligen Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu tätig sind, ein Gespräch, um rechtliche Bewertungen darüber vorzunehmen, ob ein außerordentlicher Parteitag abgehalten werden kann oder nicht.
JURISTISCHE STELLUNGNAHMEN AUF DEN PRÜFSTAND GESTELLT
Es wurde mitgeteilt, dass der Anwalt, der die Seite von Özgür Özel vertrat, bei dem Treffen die Einschätzungen von Experten für öffentliches Recht und Wahlrecht, die nicht an dem Gespräch teilnehmen konnten, an die Gegenseite übermittelte. Es wurden Artikel und juristische Bewertungen geteilt, die die Ansichten dieser Juristen enthalten, wonach die einstweilige Verfügung kein Hindernis für die Durchführung des Parteitags darstelle.
Zudem wurde festgehalten, dass der Vorschlag zur Bildung eines „Schiedsgerichts“, dem verschiedene Juristen angehören sollen und das eine gemeinsame rechtliche Stellungnahme erarbeiten soll, ebenfalls zur Sprache kam.
KEINE UNTERSTÜTZUNG FÜR DEN VORSCHLAG EINES SCHIEDSGERICHTS
Dem Bericht zufolge argumentiert das Lager von Özel, dass es kein rechtliches Hindernis für den Parteitag gebe, während die Seite von Kılıçdaroğlu ihre Einschätzung beibehält, dass ein außerordentlicher Parteitag nicht abgehalten werden könne.
Es wurde berichtet, dass der bei dem Treffen geäußerte Vorschlag zur Einrichtung eines Schiedsgerichts von der Seite Kılıçdaroğlus nicht akzeptiert wurde.