Kritisches Telefonat zwischen Hakan Fidan und Abbas Araghchi

Außenminister Hakan Fidan hat mit Abbas Araghchi telefoniert, nachdem ein ballistischer Flugkörper, der vom Iran aus abgefeuert wurde und auf die Türkei zusteuerte, über dem östlichen Mittelmeer neutralisiert wurde. Fidan übermittelte die Reaktion der Türkei und betonte, dass Schritte vermieden werden müssten, die zu einer Ausweitung der Konflikte führen könnten.

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Nach der Krise um den ballistischen Flugkörper hat sich der diplomatische Verkehr beschleunigt. Nach dem Raketenversuch, der vom iranischen Grenzgebiet aus in Richtung Türkei identifiziert wurde, führte Außenminister Hakan Fidan ein Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi.

REAKTION DER TÜRKEI ÜBERMITTELT

Während des Gesprächs wurde das Thema des ballistischen Flugkörpers erörtert, der nach dem Abschuss aus dem Iran den irakischen und syrischen Luftraum durchquerte und auf die Türkei zusteuerte. Es wurde berichtet, dass die betreffende Munition von NATO-Einheiten, die im östlichen Mittelmeer stationiert sind, neutralisiert wurde.

Es wurde mitgeteilt, dass Hakan Fidan die Reaktion der Türkei zu diesem Vorfall an die iranische Seite übermittelt hat.

„KONFLIKTE DÜRFEN SICH NICHT AUSWEITEN“

Während des diplomatischen Kontakts habe Fidan erklärt, dass jegliche Schritte vermieden werden müssten, die zu einer weiteren Eskalation der Spannungen in der Region führen könnten. Die Botschaft, dass eine Ausweitung der Konflikte verhindert werden müsse, wurde der Gegenseite übermittelt.

EINSCHLAG IN DÖRTYOL

Unterdessen gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass der ballistische Flugkörper, der vom Iran abgefeuert wurde und auf die Türkei zusteuerte, über dem östlichen Mittelmeer neutralisiert wurde. Das Teil, das im Bezirk Dörtyol in Hatay einschlug, stammte demnach von einem Luftverteidigungssystem.