Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy gewinnt Klage gegen Turhan Çömez: Vorwurf der Bereicherung stand im Raum
Die Vorwürfe des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der İYİ-Partei, Turhan Çömez, wonach Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy seinem Unternehmen durch die Zuweisung von Waldflächen einen "unrechtmäßigen Vorteil" verschafft habe, landeten vor Gericht. Der AKP-Minister Ersoy hat den Prozess gewonnen.
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Der İYİ-Politiker Çömez hatte behauptet, der AKP-Minister Mehmet Nuri Ersoy habe seinem Unternehmen durch die Zuweisung von Waldflächen einen "unrechtmäßigen Vorteil" verschafft.
Minister Ersoy reichte daraufhin Klage gegen Çömez sowie gegen die Zeitung Sözcü ein, die über die Behauptungen von Çömez berichtet hatte.
Das Gericht verurteilte Çömez und die Zeitung Sözcü zur Zahlung von Schadensersatz.
Turhan Çömez hatte in einem im Jahr 2025 auf YouTube veröffentlichten Video behauptet, dass Waldflächen in der Region Bodrum Kissebükü dem Unternehmen von Minister Ersoy zugewiesen worden seien, in der Region ein unrechtmäßiger Vorteil geschaffen wurde und öffentliche Ressourcen in diesem Rahmen genutzt worden seien.
Ersoy reichte wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte eine Klage auf immateriellen Schadensersatz ein. Das 33. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul verurteilte Çömez zur Zahlung von 50.000 Lira Schmerzensgeld.
Die Zeitung Sözcü, die über die Vorwürfe von Çömez berichtet hatte, wurde in einem separaten Verfahren ebenfalls zur Zahlung von 50.000 Lira Schmerzensgeld verurteilt.