KVKK gibt Anzahl der betroffenen TürkNet-Nutzer bekannt: Auch Identitätsdaten wurden entwendet

Die Behörde für den Schutz personenbezogener Daten (KVKK) hat eine Erklärung zum Datendiebstahl bei TürkNet abgegeben und mitgeteilt, dass die Daten von mehr als 200.000 Abonnenten entwendet wurden. Laut der KVKK gehören zu den gestohlenen Daten auch kritische Informationen wie die türkische Identitätsnummer (TC) und Adressdaten.

12punto

Die KVKK hat eine offizielle Erklärung zum Datenleck beim Internetdienstanbieter TürkNet veröffentlicht. Den durchgeführten Untersuchungen zufolge wurde festgestellt, dass die persönlichen Daten von 244.396 Abonnenten abgeflossen sind. Es wurde darauf hingewiesen, dass zu den betroffenen Daten sensible Informationen wie Vor- und Nachname, Telefonnummer, türkische Identitätsnummer, Adresse und Abonnementdetails gehören.

TürkNet hatte nach dem Aufkommen der Vorwürfe über das Datenleck bereits eine Stellungnahme abgegeben. In Bezug auf den am 11. März festgestellten Sicherheitsverstoß erklärte das Unternehmen: 'Die notwendigen technischen und administrativen Maßnahmen wurden verstärkt und die Sicherheit wurde gewährleistet.' In der Erklärung wurde betont, dass das Leck keine Finanzdaten oder Passwörter der Kunden umfasste und diese Informationen sicher seien.

In der Erklärung der KVKK wurden Details zum Umfang der geleakten Daten geteilt. Demnach wurden personenbezogene Daten wie Vor- und Nachname der Abonnenten, Telefonnummer, türkische Identitätsnummer, Abonnement-Leitungsdaten, Adresse und statische IP-Informationen offengelegt. Die Behörde merkte an, dass sie in Abstimmung mit den zuständigen öffentlichen Stellen daran arbeite, die Verantwortlichen für das Leck zu identifizieren und rechtliche Schritte einzuleiten.

TürkNet ging auch auf die nach dem Vorfall ergriffenen Maßnahmen ein und erklärte: 'Sie können unser Online-Service-Center und unsere mobile Anwendung weiterhin sicher mit Ihren bestehenden Passwörtern nutzen.' Das Unternehmen teilte mit, dass es seine Kunden weiterhin über die Entwicklungen im Prozess auf dem Laufenden halten werde.

Die KVKK und die Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologien (BTK) gaben bekannt, dass die erforderlichen Informationen über das Leck bereitgestellt wurden. Die Institutionen erklärten, dass notwendige Schritte unternommen wurden, um ähnliche Verstöße in Zukunft zu verhindern. TürkNet bekräftigte, dass die Sicherheitsmaßnahmen für Kunden erhöht wurden und die Systeme sicher genutzt werden können.