„Laz Kızı“ nach Festnahme wegen anzüglicher TikTok-Übertragungen wieder auf freiem Fuß
G.D., die auf der Social-Media-Plattform TikTok durch anzügliche Live-Übertragungen innerhalb einer Stunde angeblich 100.000 Lira eingenommen haben soll, wurde nach ihrer Festnahme durch die Polizei und den anschließenden polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
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Die Person, die unter dem Namen „Laz Kızı“ auf TikTok durch anzügliche Inhalte innerhalb von nur einer Stunde angeblich 100.000 Lira verdient haben soll, wurde nach ihrer Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Frau, die auf der weltweit populärsten Plattform für Live-Übertragungen und Videoteilen, TikTok, durch anzügliche Inhalte innerhalb von nur einer Stunde angeblich 100.000 Lira eingenommen haben soll, löste in den sozialen Medien eine Welle der Empörung und Diskussionen aus.
SIE IST IM 5. MONAT SCHWANGER
Die Polizei leitete Maßnahmen ein und führte eine Razzia in der Wohnung der Verdächtigen G.D. in Kartal durch. G.D. wurde festgenommen und anschließend für die weiteren Schritte zur Kriminalpolizei (Asayiş Şube Müdürlüğü) nach Gayrettepe gebracht. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde G.D. der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu vorgeführt. Es wurde festgestellt, dass G.D. im 5. Monat schwanger ist.
Die Kriminalpolizei, Abteilung für Sittenverbrechen (Ahlak Büro Amirliği), leitete die Operation ein, nachdem bekannt wurde, dass auf der Plattform TikTok gegen Geld anzügliche Live-Übertragungen stattfanden. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Verdächtige G.H. gegen Geld die Knöpfe ihrer Bluse öffnete.
Die Polizei führte eine Razzia in der Wohnung von G.H. in Kartal durch und nahm die Verdächtige fest. G.H. wurde zur Kriminalpolizei in Gayrettepe gebracht. Nach den Maßnahmen in der Abteilung für Sittenverbrechen wurde G.H. auf Anweisung der Staatsanwaltschaft der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu vorgeführt. Nach ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft wurde sie dem Haftrichter vorgeführt, um unter Auflagen freigelassen zu werden. Das 10. Friedensgericht von Anadolu entschied, G.H. unter der Auflage eines Ausreiseverbots und gerichtlicher Kontrolle freizulassen.
Nach diesem Vorfall gab das Ministerium für Familie und Sozialdienste eine Erklärung ab, in der es die Entfernung der betreffenden Inhalte und eine Sperrung des Zugangs forderte. Zudem wurde Strafanzeige gegen die Person erstattet.
Die vollständige Erklärung des Ministeriums für Familie und Sozialdienste lautet wie folgt:
„Bezüglich der Berichte in einigen Medienorganen über eine TikTok-Nutzerin, die mit unangemessenen Bildern Geschenke und Spenden sammelt, wird folgende Erklärung für angemessen erachtet. Es wurde festgestellt, dass die von der in den Berichten genannten Social-Media-Nutzerin geteilten Inhalte Bilder enthalten, die die psychosoziale Entwicklung von Kindern negativ beeinflussen können, sowie Inhalte, die die Vernachlässigung und den Missbrauch von Kindern darstellen und beleidigende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber Frauen enthalten, die die Ehre, Würde und das Ansehen von Personen verletzen. Unsere Generaldirektion für Rechtsdienste hat die Entfernung der genannten Inhalte, eine Sperrung des Zugangs sowie die Erstattung einer Strafanzeige gegen die Person veranlasst.“