Lebenslange Haftstrafe für Angeklagten, der seiner Verwandten wegen ihrer Armreifen die Kehle durchschnitt

In Samsun wurde ein Mann, der seine Verwandte, eine zweifache Mutter, wegen ihrer Armreifen durch einen Kehlenschnitt getötet hatte, vom zuständigen Gericht zu einer lebenslangen Haftstrafe sowie zu weiteren 12 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Bei dem Vorfall, der sich am 25. Mai im 13. Stock eines 17-stöckigen Wohnkomplexes im Stadtteil Balaç im Bezirk Atakum ereignete, suchte Fatih Yıldırım (41) seine Frau auf, nachdem er nichts mehr von ihr gehört hatte. Mit Hilfe eines Nachbarn öffnete er die Tür der Feuertreppe mit einem Schraubenzieher und betrat die Wohnung. Yıldırım fand seine Frau Kader Yıldırım (39), Mutter von zwei Kindern, leblos mit durchgeschnittener Kehle vor. Die Polizei und die Rettungskräfte, die zum Tatort eilten, stellten fest, dass Kader Yıldırım verstorben war. Nach der Befragung des Ehemanns Fatih Yıldırım erfuhr die Polizei, dass die goldenen Armreifen am Arm seiner Frau gestohlen worden waren. Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der Cousin des Ehemanns der Verstorbenen, Mehmet Işık (32), der im dritten Stock desselben Gebäudes wohnte, den Mord begangen hatte. 

Der festgenommene Mehmet Işık gestand, dass er Schulden in Höhe von 300.000 TL habe und den Mord begangen habe, um an die Armreifen der Frau zu gelangen. Gegen Mehmet Işık, der nach seiner Vorführung vor Gericht inhaftiert wurde, wurde ein Verfahren mit der Forderung nach einer lebenslangen Haftstrafe eingeleitet. Im zweiten Verhandlungstag des Prozesses, der heute vor dem 2. Schwurgericht in Samsun stattfand, verurteilte das Gericht Mehmet Işık wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe und wegen Raubes zu weiteren 12 Jahren Gefängnis. Zudem wurde die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet.