Lebloser Körper des Geschäftsmanns Halit Yukay nach Tagen geborgen: In einem Stück an die Oberfläche gebracht
Der Geschäftsmann Halit Yukay war am 4. August um 15.10 Uhr mit seinem Boot namens 'Graywolf' von Yalova aus in Richtung Bozcaada in See gestochen. Nachdem sein Boot 7 Meilen vor der Küste des Bezirks Erdek in der Provinz Balıkesir zerstört und halb versunken aufgefunden worden war, wurde sein lebloser Körper nun, 19 Tage später, in einer Tiefe von 68 Metern geborgen.
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Nachdem das Boot des Geschäftsmanns Halit Yukay (43), mit dem er von Yalova nach Bozcaada unterwegs war, zerstört und halb versunken aufgefunden worden war, unterstützte das Schiff 'TCG Alemdar' die Bergungsarbeiten der türkischen Marine, die bereits mit dem Schiff 'TCG Işın' durchgeführt wurden, um den leblosen Körper zu bergen, der 19 Tage später in 68 Metern Tiefe geortet wurde.
Bei den Such- und Rettungsarbeiten vor der Küste von Erdek in Balıkesir war bereits tagsüber ein Leichenteil gefunden und aus dem Meer geborgen worden, bei dem es sich vermutlich um Halit Yukay handelte.
In den Abendstunden wurde der verbleibende Teil des Leichnams von Tauchern der 'TCG Alemdar' in einem Stück an die Wasseroberfläche gebracht.
Der geborgene Leichnam wurde zur Küstenwache von Bandırma gebracht. Nach den dortigen Formalitäten wurde er zur Autopsie und Identifizierung an das Institut für Rechtsmedizin in Bursa überstellt.
Während die Ermittlungen andauern, sind die Radarbewegungen des Schiffes bekannt geworden, das mutmaßlich mit der zerstörten Yacht von Halit Yukay kollidiert ist. Bei der Untersuchung durch die Küstenwache wurden an der Vorderseite des Frachtschiffes Schleifspuren festgestellt. Die Generalstaatsanwaltschaft von Yalova hat den Schiffsverkehr in der Region sowie die Route der 'Arel 7' ins Visier genommen. Zwei Fotos, die die Schleifspuren am Schiff zeigen, wurden ebenfalls in die Ermittlungsakte aufgenommen. Während auf einem Foto, das einen Tag vor dem Unfall in Çanakkale aufgenommen wurde, keinerlei Spuren am Bug des Schiffes zu sehen sind, fallen auf einem Foto, das am 5. August in İzmit aufgenommen wurde, wo das Schiff seine Ladung löschte, deutliche Spuren und eine Einwirkung am Bug der 'Arel 7' auf.
AUFNAHMEN IN DIE AKTE AUFGENOMMEN
Es wurden Aufnahmen von dem Moment gefunden, als das Frachtschiff 'Arel 7', das mutmaßlich mit Yukays Boot kollidiert ist, im Hafen von İzmit anlegte. Auf den Überwachungskamerabildern ist zu sehen, wie der Kapitän der 'Arel 7', Cemal Tokatlıoğlu, und die Besatzung am 5. August gegen 04.00 Uhr, als das Schiff im Hafen anlegte, um 04.17 Uhr von Bord gingen, zum Bug des Schiffes liefen, es begutachteten, dann an der Backbordseite stehen blieben und das Schiff erneut betrachteten. Diese Aufnahmen wurden zusammen mit den Fotos des Schiffes, an dem deutliche Schleifspuren festgestellt wurden, in die Ermittlungsakte aufgenommen.
KRIMINALTECHNISCHER BERICHT BESTÄTIGT VERDACHT
Während untersucht wurde, wie die Kratzer an der Vorderseite des 92 Meter langen und 11 Meter breiten Schiffes entstanden sind, wurden Proben von der Stelle mit den Schleifspuren am Frachtschiff sowie von den beschädigten Teilen des Bootes von Yukay entnommen und an die Direktion des Kriminalpolizeilabors in Bursa geschickt. Das Ergebnis der Untersuchung ergab, dass die Farbreste an dem zerstörten Boot von Halit Yukay mit den Schleifspuren am Bug der 'Arel 7' übereinstimmen.
Dem kriminaltechnischen Bericht zufolge wurde festgestellt, dass die auf mikroskopischer Ebene entnommenen Proben von dem beschädigten Teil des Schiffes, der als 'Kollisionsbereich' eingestuft wurde, eine ähnliche physikalische Struktur in Bezug auf Farbe und Schichten aufweisen wie die Proben, die vom Boot von Halit Yukay entnommen wurden.