Lehrergewerkschaft erstattet Strafanzeige gegen Minister Tekin

Die Gewerkschaft der Lehrkräfte im Privatsektor hat aufgrund der Äußerungen von Bildungsminister Yusuf Tekin über Lehrkräfte im privaten Bildungssektor Strafanzeige erstattet.

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Die Äußerungen von Bildungsminister Yusuf Tekin bei der Eröffnung einer Schule in Erzurum haben bei Lehrkräften im Privatsektor für Empörung gesorgt. Tekins Worte: „Sie können keine Lehrer werden, weil sie die Prüfung nicht bestehen. Sie gehen hin und eröffnen Kurse unter der Hand“, lösten unter den Lehrkräften große Unruhe aus. Nach diesen Aussagen hat die Gewerkschaft der Lehrkräfte im Privatsektor bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul Strafanzeige erstattet.

In der Strafanzeige wird behauptet, dass die Erklärungen von Minister Tekin die Lehrkräfte gezielt ins Visier nehmen, das Ansehen des Berufsstandes schädigen und den Tatbestand der Beleidigung sowie der Volksverhetzung erfüllen. Die Gewerkschaft wirft Minister Tekin Amtsmissbrauch vor und fordert die Einleitung der erforderlichen Ermittlungen.

In einer schriftlichen Stellungnahme der Gewerkschaft wurde betont, dass die Worte von Minister Tekin die Lehrkräfte in der Öffentlichkeit herabwürdigen und dieser Zustand inakzeptabel sei. In der Erklärung hieß es: „Die Verantwortung des Bildungsministeriums besteht darin, solche Einrichtungen zu kontrollieren und die notwendigen Sanktionen zu verhängen. Doch Minister Tekin versucht, sich reinzuwaschen, indem er die Verantwortung auf die Lehrkräfte abwälzt.“

Zu der Strafanzeige der Gewerkschaft der Lehrkräfte im Privatsektor liegt bisher keine offizielle Stellungnahme des Bildungsministeriums oder von Minister Yusuf Tekin vor.