Lehrerin Fatma Nur in Konya auf ihrem letzten Weg verabschiedet
Die Biologielehrerin Fatma Nur Çelik, die an dem Gymnasium, an dem sie in Istanbul unterrichtete, bei einem Messerangriff eines Schülers ums Leben kam, wurde in ihrer Heimatstadt Konya unter Tränen beigesetzt.
İHA
Die 44-jährige Lehrerin Fatma Nur Çelik, die bei einem Angriff am vergangenen Montag gegen 11.00 Uhr an der Borsa İstanbul Mesleki Teknik Anadolu Lisesi im Istanbuler Stadtteil Çekmeköy schwer verletzt wurde, konnte trotz aller Bemühungen im Krankenhaus nicht gerettet werden.
Den vorliegenden Informationen zufolge stach der 17-jährige F.S.B. auf die Lehrkräfte Fatma Nur Çelik (44) und Z.A. (52) sowie den Schüler S.K. (15) ein. Nach der Alarmierung wurden Polizei und Rettungskräfte zur Schule entsandt. Çelik, die vor Ort erstversorgt wurde, wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, doch die Bemühungen der Ärzte blieben erfolglos.
BEERDIGUNG NACH KONYA ÜBERFÜHRT
Der Leichnam von Çelik wurde nach Abschluss der gerichtsmedizinischen Untersuchungen in Istanbul an ihre Familie übergeben und in ihre Heimatstadt Konya überführt. Nach dem Mittagsgebet fand in der Parsana-Großmoschee das Totengebet statt.
Vor dem Gebet kam auch das Kind der Lehrerin Fatma Nur in Begleitung eines Verwandten zum Sarg.
An der Zeremonie nahmen neben ihrer Familie auch der Gouverneur von Konya, İbrahim Akın, der Oberbürgermeister der Stadt, Uğur İbrahim Altay, Protokollmitglieder sowie zahlreiche Bürger teil.
Nach dem Totengebet wurde Fatma Nur Çelik auf dem Musalla-Friedhof beigesetzt.