Leiche verbrannt aufgefunden! Abgelehnter Antrag vom Obergericht bestätigt

Im Prozess um den Tod des 50-jährigen afghanischen Staatsbürgers Vezir Mohammad Nourtani, dessen Leiche in Zonguldak verbrannt aufgefunden wurde, hat das Obergericht die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Befangenheitsantrags gegen den Richter zurückgewiesen. Der Prozess gegen die 6 Angeklagten wird fortgesetzt.

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Nachdem die Leiche des 50-jährigen Vezir Mohammad Nourtani in einem Waldgebiet in Zonguldak verbrannt aufgefunden worden war, läuft derzeit der Prozess gegen 6 Verdächtige, darunter die Eigentümer und Mitarbeiter der nicht lizenzierten Mine, in der er gearbeitet hatte; 3 der Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.

Während der 5. Verhandlung am 19. Februar vor dem 1. Schwurgericht wurde der Befangenheitsantrag von Kerim Bahadır Şeker, dem Anwalt der Familie von Vezir Mohammad Nourtani, vom Gericht mit der Begründung zurückgewiesen, dass keine konkreten Beweise vorgelegt worden seien. Nach der Ablehnung des Antrags wurde die Prozessakte auf Einspruch von Şeker zur Prüfung an das 2. Schwurgericht weitergeleitet.

Das 2. Schwurgericht wies den Einspruch jedoch einstimmig zurück und erklärte: "Nach Prüfung des gesamten Aktenumfangs wurde festgestellt, dass der Anwalt der Nebenkläger in seinem Antrag keine Beweise vorgelegt hat, die eine Ablehnung des Gerichts rechtfertigen würden. Es ist ersichtlich, dass der Ablehnungsantrag lediglich darauf abzielte, das Verfahren zu verzögern, und die vom Anwalt der Nebenkläger angeführten Punkte nicht ausreichen, um eine Befangenheit des Gerichts zu begründen. Aus diesen Gründen wurde entschieden, den Antrag auf Ablehnung des Gerichts sowie die Einsprüche des Anwalts der Nebenkläger zurückzuweisen."

Der Prozess gegen die 6 Angeklagten wird am 11. April mit der 6. Verhandlung fortgesetzt.