Lkw-Fahrer, deren Fahrzeuge mit Steinen beworfen wurden und die nur knapp entkamen, erleben an der Grenze einen weiteren Schock: Angriff in Syrien, Strafe am Zoll

Bei den Unruhen im türkisch kontrollierten Norden Syriens wurden Lkw angegriffen; bei der Rückkehr an den Grenzübergang erhielten die Fahrer dann Strafzettel. Die Lkw-Fahrer reagierten empört auf die Sanktionen.

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Nach den Signalen für gegenseitige Verhandlungen zwischen dem türkischen Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan und dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kam es in den Regionen Aʿzāz, al-Bāb und Afrin im Norden Syriens zu Aufständen durch die dortige Bevölkerung.

Während der Unruhen wurden türkische Flaggen auf den Straßen heruntergerissen und verbrannt, zudem wurden Straßen in Brand gesteckt.

Lkw, die aus der Türkei nach Syrien unterwegs waren, wurden von Demonstranten mit Steinen beworfen. Die schwer beschädigten Lkw wiesen Dellen in der Karosserie und zerbrochene Scheiben auf. Auf dem Rückweg in die Türkei wurden die zerstörten Lkw am Zoll zusätzlich mit Strafen belegt. Die Lkw-Fahrer zeigten sich angesichts der Bußgelder fassungslos. Die verärgerten Fahrer äußerten ihren Unmut über die Situation.

Ein Fahrer, der in einem in den sozialen Medien verbreiteten Video zu sehen ist, behauptete, die Strafe sei verhängt worden, weil die Scheiben der Lkw zerbrochen waren.