Lodos trifft Istanbul
Der seit Freitagabend in Istanbul wütende Lodos-Sturm hat mit seinen riesigen Wellen und den verursachten Schäden das tägliche Leben in der gesamten Stadt beeinträchtigt. Aufgrund der hohen Wellen, die besonders in Küstengebieten auftraten, sanken einige Boote und es kam zu Störungen im Seeverkehr. Das Dach eines Gebäudes hielt dem heftigen Wind nicht stand und wurde abgedeckt.
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Der heftige Lodos-Sturm, der seit Freitagabend in Istanbul an Intensität gewann, erschwerte bis Sonntag an vielen Orten der Stadt das Leben. Besonders an der Küstenlinie sorgten riesige Wellen für Aufsehen; vor allem in den Küstengebieten von Üsküdar und Avcılar bereiteten die ansteigenden Wellen den Bürgern schwierige Momente.
Unter dem Einfluss des Lodos löste sich das Dach eines zweistöckigen Gebäudes im Stadtteil Yenidoğan im Bezirk Gaziosmanpaşa und wurde in die Umgebung geschleudert. Durch herabstürzende Dachteile, die auf zwei geparkte Fahrzeuge fielen, entstand an diesen Sachschaden. Die Feuerwehr erreichte den Einsatzort in kurzer Zeit, traf Sicherheitsvorkehrungen und führte die notwendigen Arbeiten am Dach durch.
Im gesamten Stadtgebiet kam es zu erheblichen Störungen im Seeverkehr. Laut einer Ankündigung auf der offiziellen Website der Şehir Hatları konnten die am Freitag gestrichenen Fährverbindungen auch am darauffolgenden Tag nicht wieder aufgenommen werden. Die Passagiere mussten auf alternative Verkehrsmittel ausweichen.
Der heftige Wind führte auch an den Küsten von Zeytinburnu, Kuruçeşme und Bebek zur Bildung riesiger Wellen. Personen, die an der Küste spazieren gingen oder angeln wollten, kamen zeitweise nur mühsam voran. Die Bürger wurden dazu aufgerufen, aufgrund der durch den Lodos entstandenen widrigen Bedingungen vorsichtig zu sein.
Die Behörden erklärten, dass der Lodos bis in die Nachtstunden anhalten werde, und forderten die Bürger dazu auf, sich bei Aufenthalten im Freien und in Küstennähe vorsichtig zu verhalten.