Luftangriff des Verteidigungsministeriums auf den Nordirak

Das türkische Verteidigungsministerium (MSB) hat einen Luftangriff auf den Nordirak durchgeführt. Bei der Operation in Metina, Gara, Hakurk, Kandil und Asos wurden 16 Ziele zerstört.

İHA

In einer schriftlichen Erklärung des Verteidigungsministeriums zum Einsatz heißt es:

„Um die PKK/KCK und andere terroristische Elemente zu neutralisieren, Terrorangriffe aus dem Nordirak gegen unsere Bevölkerung und unsere Sicherheitskräfte abzuwehren und unsere Grenzsicherheit zu gewährleisten, wurden im Einklang mit unseren legitimen Selbstverteidigungsrechten gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen am 3. Oktober 2023 um 20.00 Uhr Luftangriffe auf terroristische Ziele in den Regionen Metina, Gara, Hakurk, Kandil und Asos im Nordirak durchgeführt. Mit den durchgeführten Luftangriffen wurden insgesamt 16 Ziele, bestehend aus Höhlen, Unterständen, Schutzräumen und Depots, die von der Separatistischen Terrororganisation (BTÖ) genutzt wurden und in denen sich nach Einschätzung auch Terroristen auf Führungsebene befanden, zerstört.“

Der Erklärung zufolge wurde bei den Operationen eine maximale Menge an heimischer und nationaler Munition eingesetzt, wodurch eine große Anzahl von Terroristen neutralisiert wurde. 

Es wurde betont, dass die türkischen Streitkräfte wie in der Vergangenheit auch heute mit Entschlossenheit und Beharrlichkeit den Kampf gegen den Terrorismus für den Fortbestand und die Sicherheit der Türkei fortsetzen werden, bis kein einziger Terrorist mehr übrig ist. 

Während der Operation seien alle notwendigen Maßnahmen ergriffen worden, um sicherzustellen, dass unschuldige Zivilisten, befreundete Elemente, historische und kulturelle Werte sowie die Umwelt keinen Schaden nehmen, hieß es.