Mann schießt Ortsvorsteher ins Bein, weil dieser seinen Wunsch ablehnte, im Ramadan zu trommeln
Im Bezirk Körfez in der Provinz Kocaeli hat ein Mann den Ortsvorsteher mit einer Schusswaffe in das rechte Bein geschossen, nachdem dieser seinen Wunsch abgelehnt hatte, während des Ramadan als Trommler zu arbeiten.
İHA
Der Vorfall ereignete sich im Erdgeschoss eines dreistöckigen Gebäudes in der Şehit Mehmet Straße im Stadtviertel Yeniyalı.
Nach den vorliegenden Informationen hatte Samet Ş. dem Ortsvorsteher von Yeniyalı, Metin Kaplan (40), mitgeteilt, dass er während des Ramadan als Trommler arbeiten wolle.
Metin Kaplan lehnte das Angebot mit der Begründung ab, dass Samet Ş. in einem anderen Stadtviertel wohne. Daraufhin kam es zwischen den beiden zu einem Streit. Als der Streit eskalierte, zog Samet Ş. eine mitgebrachte Pistole und gab einen Schuss auf Metin Kaplan ab.
Während Metin Kaplan, der von der Kugel am rechten Bein getroffen wurde, vor Schmerzen zu Boden sank, ergriff Samet Ş. die Flucht. Angehörige, die durch den Schuss aufgeschreckt wurden, eilten nach unten und brachten den verletzten Metin Kaplan mit ihrem eigenen Fahrzeug in ein Privatkrankenhaus.
Nachdem die Krankenhausleitung den Notruf 112 verständigt hatte, wurden Polizeieinheiten zu dem Gebäude in der Şehit Mehmet Straße entsandt, in dem Metin Kaplan wohnt. Die Spurensicherung untersuchte den Tatort auf der Straße und im Gebäude.
Metin Kaplan wurde nach seiner Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um den flüchtigen Samet Ş. zu fassen.