Mansur Yavaş reagiert auf 'Kandidatur'-Bericht der Zeitung Yeniçağ

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, hat über seinen Social-Media-Account auf die Zeitung Yeniçağ reagiert, die die Behauptungen des regierungsnahen Journalisten Zafer Şahin aufgegriffen hatte, Yavaş werde 'sein Amt niederlegen' und '2028 kandidieren'.

12punto

Die Ereignisse auf dem Parteitag der Republikanischen Volkspartei (CHP) vom 4. bis 6. September zur Satzungsänderung haben die politische Agenda bestimmt.

Während der Redekrise am zweiten Tag des Parteitags trat ABB-Bürgermeister Mansur Yavaş nach CHP-Chef Özgür Özel und dem Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, ans Rednerpult. Er beklagte sich darüber, dass er erst eine Stunde zuvor darüber informiert worden sei, dass er im Programm sprechen werde, und kritisierte: „Sie werfen Holz in das Feuer der Zwietracht, das mit der Frage 'Ekrem oder Mansur?' entfacht wurde.“

Der für seine Regierungsnähe bekannte Milliyet-Kolumnist Zafer Şahin behauptete nach den Vorfällen auf dem CHP-Parteitag, Yavaş' Worte seien eine „subliminale Abschiedsbotschaft“ gewesen, und es werde in den politischen Kreisen Ankaras darüber gesprochen, dass er bei den Wahlen 2028 als Präsidentschaftskandidat antreten werde.

Die Zeitung Yeniçağ berichtete über die Behauptungen des regierungsnahen Milliyet-Autors Zafer Şahin unter der Überschrift „Die Kulissen in Ankara brodeln, von der CHP kommt kein Ton! Mansur Yavaş hat es sich für Ende des Jahres in den Kopf gesetzt“.

Nachdem der Bericht geteilt wurde, gab Mansur Yavaş eine kurze Erklärung über seinen Social-Media-Account ab.

Yavaş zitierte den entsprechenden Bericht der Zeitung Yeniçağ auf seinem Social-Media-Account und reagierte mit den Worten: „Bei manchen haben wir es verstanden, sie sagen das, was sie denken. Aber ihr solltet das nicht tun.“