Mansur Yavaş reagiert auf Provokation mit türkischer Flagge an der Grenze zu Mardin

Während das Herunterholen der türkischen Flagge an der türkisch-syrischen Grenze im Bezirk Nusaybin für Empörung sorgte, verurteilte der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, den Vorfall scharf.

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Im Bezirk Nusaybin in der Provinz Mardin wurde während eines Marsches einer Gruppe die türkische Flagge an der Grenzlinie heruntergeholt. Der Vorfall löste in der Öffentlichkeit ein breites Echo aus. Es wurde beobachtet, wie sich einige Gruppen vor einer im Grenzpark von Nusaybin organisierten Versammlung und einem Marsch in Richtung der Grenzlinie bewegten und dort die türkische Flagge entfernten.

Nach dem Vorfall bestätigten die zuständigen Behörden, dass die Flagge heruntergeholt wurde, woraufhin gesellschaftliche Reaktionen nicht lange auf sich warten ließen.

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, äußerte seinen Unmut in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto mit folgenden Worten: "Ich verurteile den Angriff auf unsere ruhmreiche türkische Flagge, der von Anhängern der Terrororganisation YPG verübt wurde. Solche Provokationen werden niemals ihr Ziel erreichen, egal von wem oder woher sie kommen. Wir werden unsere Einheit und unsere Brüderlichkeit nicht aufgeben."

Während Yavaş' Äußerungen innerhalb kurzer Zeit landesweit zum Thema wurden, wurde darauf hingewiesen, dass der Flaggenvorfall als Teil der in letzter Zeit zunehmenden Spannungen in der Region bewertet wird.

Es fiel zudem auf, dass die DEM-Partei ihre wöchentliche Fraktionssitzung während des Vorfalls außerhalb des türkischen Parlaments (TBMM) in Nusaybin abhielt. Nach dem Marsch zum Grenzpark vor der Sitzung rückte eine Gruppe in Richtung des Grenzgebiets vor, was zu dem Vorfall mit dem Herunterholen der Flagge führte.

Es wurde berichtet, dass die zuständigen Institutionen und Sicherheitskräfte die Ermittlungen zu dem Vorfall fortsetzen und die Sicherheitsmaßnahmen in den Grenzgebieten verstärkt wurden.