Mansur Yavaş reagiert erstmals auf „Suppen“-Ermittlungen: „Eine Justiz, die für jeden anders funktioniert...“

Es wurde bekannt, dass in die gegen Mansur Yavaş erteilte Ermittlungsgenehmigung auch die Praxis der Stadtverwaltung einbezogen wurde, an Krankenhäusern und Universitäten kostenlos Suppe an Bürger zu verteilen. Yavaş erklärte dazu: „Während in Dutzenden Beschwerden aus der Vergangenheit entschieden wurde, dass der Bürgermeister nicht für die Arbeit der einzelnen Abteilungen verantwortlich gemacht werden kann, ist die heutige gegenteilige Praxis ein klarer Doppelmoral. Diese Art von Rechtsverständnis, das für jeden unterschiedlich funktioniert, ist nicht akzeptabel.“

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Im Rahmen der vom Innenministerium durchgeführten Untersuchung zu Konzertausgaben wurde bekannt, dass in die Ermittlungsgenehmigung gegen den Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, auch die Praxis der kostenlosen Suppenverteilung an insgesamt 13 Standorten, darunter Krankenhauseingänge und Universitätsviertel, aufgenommen wurde.

Yavaş äußerte sich gegenüber Aytunç Erkin von Nefes wie folgt:

„Während in Dutzenden Beschwerden aus der Vergangenheit entschieden wurde, dass der Bürgermeister nicht für die Arbeit der einzelnen Abteilungen verantwortlich gemacht werden kann, ist die heutige gegenteilige Praxis ein klarer Doppelmoral. Diese Art von Rechtsverständnis, das für jeden unterschiedlich funktioniert, ist nicht akzeptabel. Wir haben volles Vertrauen, dass die Gerechtigkeit früher oder später siegen wird und diese Entscheidung von der Justiz aufgehoben wird. Man sollte nicht vergessen: Das Recht wird eines Tages für jeden notwendig sein. Zudem werden wir unser gesetzliches Recht nutzen und so schnell wie möglich beim Staatsrat Einspruch einlegen. Eine umfassendere Erklärung werde ich am Montag (morgen) der Öffentlichkeit mitteilen.“