Mansur Yavaş' Gedanken zum 'Parteitag-Verfahren' bekannt geworden: Es betrübt die Wähler
Während der CHP-Vorsitzende Özgür Özel einerseits mit Kundgebungen das direkte Gespräch mit den Bürgern sucht, verfolgt er andererseits die Ermittlungen zum Parteitag seiner Partei. Während sich verschiedene CHP-Mitglieder zu dem Verfahren äußern, sind nun auch die Ansichten des Bürgermeisters von Ankara, Mansur Yavaş, zu diesem Thema bekannt geworden.
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Der Journalist und Autor Murat Yetkin hat Details eines Gesprächs, das er anlässlich des Feiertags mit Mansur Yavaş führte, der zuvor den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu besucht hatte, in seiner Kolumne veröffentlicht.
Yetkin schrieb: "Yavaş setzt auf Beharrlichkeit und Kampf. Er ist davon überzeugt, dass die Ermittlungen – wie er bereits nach seinem Treffen mit İmamoğlu am 2. Juni sagte, bei dem er betonte, dass dessen Unschuld durch ein 'faires Verfahren' bewiesen werde – dazu dienen, 'einen Regierungswechsel zu verhindern, indem erfolgreiche CHP-Bürgermeister diskreditiert werden'."
Wie Murat Yetkin berichtet, haben Yavaş und İmamoğlu bei ihrem Treffen in Silivri das Thema der Klage auf Annullierung des CHP-Parteitags sowie die Diskussionen um Kemal Kılıçdaroğlu nicht angesprochen.
Yavaş fügte hinzu, er habe beobachtet, dass es die Wähler betrübe, wenn die CHP sich mit internen Problemen beschäftige, während sie unter dem Druck der Regierung und der Justiz stehe. Aus diesem Grund betonte Yavaş, dass der Fokus darauf liegen sollte, die "Desinformation der Regierung" und Verleumdungen zu entkräften.
Yetkin merkte an, dass Yavaş darauf achte, sich im Rahmen des Annullierungsverfahrens nicht in die internen Debatten der CHP einzumischen, und erklärte: "Er ist der Ansicht, dass die CHP ihre Energie in einer solchen Zeit nicht für interne Angelegenheiten, sondern für den Kampf gegen die Regierung aufwenden sollte."