Massenfischsterben in Izmir hält an
Im Gölcük-See im Bezirk Ödemiş in Izmir setzt sich das Massenfischsterben fort. In dem auf 1050 Metern Höhe gelegenen See wurden zahlreiche Karpfen an das Ufer gespült. Selahattin Aktaşoğlu aus dem Stadtteil Gölcük erklärte, dass das Fischsterben seit zwei Wochen beobachtet werde.
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In dem auf 1050 Metern Höhe gelegenen See wurden zahlreiche tote Fische an das Ufer gespült. Nach dem Fischsterben wurde festgestellt, dass im See nicht mehr geangelt wird.
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Selahattin Aktaşoğlu, der im Stadtteil Gölcük lebt, erklärte, dass zahlreiche Karpfen an das Ufer gespült wurden und sagte: "Seit etwa 2 Wochen ist ein Fischsterben zu beobachten."
Nachdem am 12. September ein Fischsterben bei Karpfen im See festgestellt worden war, hatten Teams der Landwirtschafts- und Forstbehörde des Bezirks Ödemiş Proben aus dem Wasser und von den toten Fischen entnommen.
In dem erstellten Bericht wurde festgehalten, dass keine toxischen Substanzen im See nachgewiesen wurden und dass das Sterben nicht auf einen einzigen Faktor zurückzuführen sei. Es hieß: "Man kam zu dem Schluss, dass organische und anorganische Düngerrückstände, die durch Regenfälle aus der Umgebung in den See geschwemmt wurden, plötzliche Schwankungen der Luft- und Wassertemperatur sowie die Abnahme des Wasservolumens im See aufgrund geringer saisonaler Niederschläge und der damit verbundene Anstieg des pH-Wertes sowie der Ammoniumnitratkonzentration eine Rolle spielen könnten."