Meeresspiegel in Muğla gesunken: Inselchen entstanden

Das in den Bezirken Marmaris und Fethiye in Muğla beobachtete Zurückweichen des Meerwassers hat zur Bildung von kleinen Inseln geführt. Experten wiesen darauf hin, dass dieses Naturphänomen auf Gezeitenbewegungen und Wetterbedingungen zurückzuführen ist und nicht mit Erdbeben in Verbindung gebracht werden sollte.

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Das in den Küstenregionen von Marmaris und Fethiye in Muğla beobachtete Zurückweichen des Meeres stieß bei den Bürgern auf großes Interesse. Im Gebiet Yalancıboğaz in Marmaris bildeten sich durch das Zurückweichen des Wassers um bis zu 5 Meter kleine Inseln. Ähnlich verzeichneten die Strände Uzunyalı und İçmeler einen Rückgang des Wasserpegels um bis zu 2 Meter.

Auch in der Bucht von Fethiye bot sich ein ähnliches Bild. Durch das Zurückweichen des Wassers erhielt die küstennahe künstliche Enteninsel (Ördek Adası) eine Landverbindung. Dies führte zu vorübergehenden Veränderungen im marinen Ökosystem der Region.

Dozent Dr. Ceyhun Özçelik, Leiter des Fachbereichs Wasserressourcen am Institut für Bauingenieurwesen der Muğla Sıtkı Koçman Universität, äußerte sich zu dem Phänomen des Meeresrückgangs.

Özçelik betonte, dass das Ereignis nicht mit Erdbeben zusammenhänge, und erklärte:

"An den Küsten der Ägäis spielen Gezeiten, Stürme, Wind und Topografie eine wichtige Rolle beim Zurückweichen des Meeres. Es handelt sich um ein Ereignis, das in der Natur zu bestimmten Zeiten in seinem eigenen Zyklus auftritt. Es scheint nicht mit Erdbeben in Verbindung zu stehen. Wir verfolgen die Angelegenheit ebenfalls."

WAS BEDEUTET DAS ZURÜCKWEICHEN DES MEERES?

Experten zufolge ist das Zurückweichen des Meeres in der Region ein gewöhnliches Naturphänomen, das von Gezeitenbewegungen und Wetterbedingungen abhängt. Ähnliche Situationen wurden bereits zuvor an den Küsten der Ägäis und des Mittelmeers beobachtet.