Mehmet Şimşek reagiert auf „Foto-Affäre“: „Behauptungen sind absurd und realitätsfern“

Finanzminister Mehmet Şimşek hat auf einen Bericht der Zeitung Sözcü reagiert, in dem er aufgrund eines Fotos mit einer Person, die mit einer kriminellen Organisation in Verbindung gebracht wird, kritisiert wurde. In seiner Stellungnahme erklärte Şimşek: „Es ist absurd, so zu tun, als hätte ich eine Verbindung zu jemandem, den ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen habe.“

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Die Zeitung Sözcü hat ein Foto, das Finanzminister Mehmet Şimşek in London zeigen soll, auf ihre Titelseite gebracht.

In dem Bericht wurde behauptet, dass eine der Personen auf dem Foto Gürkan Dölekli sei, ein Geschäftspartner von Aziz İhsan Aktaş, der als Anführer einer kriminellen Organisation bei den jüngsten kommunalen Ermittlungen in Istanbul gilt. Auf demselben Foto war auch Selman Reşitoğlu zu sehen, der Inhaber der Firma Ek-Pet, die durch milliardenschwere öffentliche Ausschreibungen in die Schlagzeilen geraten war.

„DAS IST EIN ANGRIFF“

Minister Şimşek bezeichnete den Bericht in einer Erklärung über seinen Social-Media-Account als einen Angriff. „Mit einem einzigen Schnappschuss aus einer Zeit, in der ich noch kein Minister war, soll das von uns heute verfolgte Wirtschaftsprogramm ins Visier genommen werden“, sagte Şimşek und betonte, dass er die Personen auf dem fraglichen Foto nicht kenne.

„PERSONEN, DIE ICH ZUM ERSTEN MAL IN MEINEM LEBEN SAH“

Zu dem Foto, das während eines Besuchs in London zusammen mit einem Landsmann aus Batman aufgenommen wurde, sagte Şimşek: „Es ist unmöglich, dass ich die Vergangenheit oder Zukunft von Menschen kenne, die ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen habe.“