Meloni kritisiert algerische Boxerin Imane Khelif

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die Teilnahme der algerischen Boxerin Imane Khelif an den Olympischen Spielen 2024 in Paris kritisiert, da diese einen Geschlechtertest nicht bestanden hatte. Meloni betonte, dass Sportler mit männlichen genetischen Merkmalen nicht zu Frauenwettbewerben zugelassen werden sollten.

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Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat darauf reagiert, dass die algerische Boxerin Imane Khelif, die 2023 einen „Geschlechtertest“ nicht bestanden hatte, an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnimmt. Meloni erklärte, dass Sportler mit männlichen genetischen Merkmalen nicht zu Frauenwettbewerben zugelassen werden sollten.

Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, äußerte sich Ministerpräsidentin Meloni zu dem olympischen Boxkampf der Frauen, bei dem die italienische Boxerin Angela Carini auf Khelif treffen sollte, die den Geschlechtertest nicht bestanden hatte. Meloni sagte: „Ich bin der Meinung, dass Sportler mit männlichen genetischen Merkmalen nicht zu Frauenwettbewerben zugelassen werden sollten.“

Meloni betonte, dass diese Aussage nicht darauf abziele, jemanden zu diskriminieren, sondern vielmehr dazu diene, das Recht von Sportlerinnen auf faire Wettbewerbsbedingungen zu schützen. Zudem teilte Meloni auf der Social-Media-Plattform X ein Foto von Carini und schrieb: „Ich weiß, dass du nicht aufgeben wirst. Ich weiß, dass du eines Tages in einem fairen Wettbewerb das bekommen wirst, was du verdienst.“

Auch Elon Musk, Eigentümer von Tesla und SpaceX, antwortete auf der Plattform X auf einen Beitrag mit dem Inhalt „Männer haben im Frauensport nichts zu suchen“ mit „Absolut“.

Bei den Olympischen Spielen hatte Carini den Kampf gegen Khelif nach 46 Sekunden abgebrochen. Carini gab an, sie habe befürchtet, dass ihre Nase durch einen Schlag von Khelif gebrochen sein könnte. Carini erklärte, sie akzeptiere die Niederlage nicht und kommentierte: „Wenn man in den Ring steigt, hat man bereits gewonnen.“ Sie fügte hinzu, es stehe ihr nicht zu, darüber zu entscheiden, ob Khelif vom Wettbewerb hätte ausgeschlossen werden müssen.

Khelif sagte in einem Interview mit der BBC, sie sei hier, um die Goldmedaille zu gewinnen, und sei eine von zwei Boxerinnen, denen die Teilnahme an den Olympischen Spielen gestattet wurde, obwohl sie aufgrund des nicht bestandenen Geschlechtertests disqualifiziert worden waren.