Memur-Sen legte Kranz am Taksim-Platz nieder
Anlässlich des Tags der Arbeit und Solidarität am 1. Mai begab sich die Gewerkschaft Memur-Sen zum Taksim-Platz und legte dort einen Kranz nieder. In einer Erklärung hieß es: „Als Arbeiter, Rentner, Menschen mit Behinderungen, Frauen, Jugendliche und alle Beamten dieses Landes fordern wir gemeinsam eine Null-Toleranz-Politik gegenüber der Ausbeutung von Arbeit.“
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Der Provinzvorsitzende von Memur-Sen, Cesur Öztürk, und die ihn begleitende Gruppe begaben sich anlässlich des Tags der Arbeit und Solidarität am 1. Mai zum Taksim-Platz und legten dort einen Kranz nieder.
Die Gruppe skandierte Parolen wie „Es lebe das freie Palästina“.
Der Provinzvorsitzende von Memur-Sen, Cesur Öztürk, erklärte: „Heute werden sich in Samsun Zehntausende versammeln, um hoffentlich den Tag der Arbeit und Solidarität zu feiern. Heute haben wir hier am Taksim symbolisch unseren Kranz niedergelegt. Wir wollen, dass das Blutvergießen von Palästina über Syrien bis hin zu Arakan und Ostturkestan aufhört und dass Grausamkeit und Unterdrückung ein Ende finden.
Wir rufen zu einer Zukunft auf, in der Glaube und Arbeit geschätzt werden, und zu einem Paradigma, das auf Vernunft, Gewissen und Moral basiert – gegen eine verzerrte Ordnung, die der Menschheit nichts als Schmerz und Tränen bringt. Als Arbeiter, Rentner, Menschen mit Behinderungen, Frauen, Jugendliche und alle Beamten dieses Landes fordern wir gemeinsam eine Null-Toleranz-Politik gegenüber der Ausbeutung von Arbeit.
Wir betonen unseren gemeinsamen Kampf und unsere Entschlossenheit für ein System, in dem der Lohn für Arbeit gezahlt wird, bevor der Schweiß getrocknet ist, und in dem Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und der menschlichen Würde entsprechen.“