'Menzil'-Spur im Fall Ayhan Bora Kaplan! Verblüffendes Geständnis eines bestechlichen Polizeichefs!
Es wird behauptet, dass ein im Zuge der Ermittlungen gegen 'Ayhan Bora Kaplan' suspendierter Polizeichef während einer verwaltungsinternen Untersuchung ausgesagt habe, er habe das Bestechungsgeld zur 'Unterstützung der Menzil-Gemeinde' entgegengenommen.
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Im Rahmen der Vorwürfe, die nach der Untersuchung gegen Ayhan Bora Kaplan in Ankara laut wurden, ist eine brisante Behauptung über die Suspendierung von drei hochrangigen Beamten der Polizei von Ankara aufgetaucht.
Wie Toygun Atilla von Patronlar Dünyası berichtet, traf sich einer der drei hochrangigen Beamten, ein Polizeichef, vor einigen Monaten in Izmir mit einem der Anwälte der kriminellen Organisation von Ayhan Bora Kaplan. Dieser Polizeichef nahm von dem Anwalt, gegen dessen Mandanten er ermittelte, 300.000 US-Dollar entgegen.
MIT 'MENZIL' BEGRÜNDET
Dem Bericht zufolge erklärte der Polizeichef, der nach diesem vom Nationalen Nachrichtendienst (MİT) dokumentierten Vorfall suspendiert wurde, während der verwaltungsinternen Untersuchung, er habe das Bestechungsgeld zur "Unterstützung der Menzil-Gemeinde" angenommen. Der betreffende Polizeichef verteidigte die Bestechung mit den Worten: "Ich habe Spenden für Menzil gesammelt. Es war kein Bestechungsgeld, sondern Geld, das für einen guten Zweck angenommen wurde."
Im Rahmen der Voruntersuchung, die nach der Ermittlung gegen Ayhan Bora Kaplan eingeleitet wurde, waren vor Kurzem drei für den Fall Kaplan verantwortliche hochrangige Polizeidirektoren suspendiert worden. Bei den suspendierten Personen handelte es sich um den stellvertretenden Polizeichef von Ankara, Murat Çelik, den Leiter der Abteilung zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens, Kerem Öner, und den stellvertretenden Abteilungsleiter Şevket Demircan.
Nach der vom Innenministerium bekannt gegebenen Suspendierung wurden die Entwicklungen in den regierungsnahen Medien als ein Versuch der betreffenden hochrangigen Polizeibeamten dargestellt, der AKP eine "Verschwörung" ähnlich der vom 17./25. Dezember zu unterstellen.