Kritik der MHP an linke Kreise zu İmamoğlu: 'Widerspricht ihren Grundprinzipien'
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende İsmail Özdemir hat die Reaktionen aus linken Kreisen auf die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu ins Visier genommen. Özdemir erklärte: 'Es ist nicht nachvollziehbar, dass diejenigen, die behaupten, für den Kampf der Arbeiterklasse einzutreten, sich nun den Interessen der Kapitalgeber anschließen.'
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Özdemir, der die Verhaftung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, verteidigte, behauptete, die CHP handle nach den Wünschen der Kapitalgeber. Özdemir kritisierte die Boykottaufrufe der CHP und wandte sich gegen die Unterstützung, die die Oppositionspartei aus linken Kreisen erfährt.
Özdemir argumentierte, dass die Unterstützung der linken Kreise für İmamoğlu einen ideologischen Widerspruch darstelle. Der MHP-Politiker sagte: 'Die Verteidigung einer Person, gegen die Korruptionsvorwürfe erhoben werden, widerspricht den Grundprinzipien dieser Kreise.'
Im weiteren Verlauf seiner Rede verteidigte Özdemir die Verhaftungsentscheidung und äußerte sich wie folgt:
'Dass eine revolutionäre Gesinnung, die einst behauptete, die Rechte der Arbeiterschaft zu verteidigen, nun dazu übergeht, Korruption zu rechtfertigen und dabei sogar um Unterstützung aus ausländischen Kreisen bettelt, lässt sich für sie nicht allein mit Degeneration erklären.'
Unter Verweis auf die politische Vergangenheit von İmamoğlu fügte Özdemir hinzu:
'Es ist nachdenklich stimmend, dass Personen mit revolutionärer Vergangenheit jemanden verteidigen, der seine Wurzeln in der Mutterlandspartei (Anavatan Partisi) hat. Diese Denkweise, die den Kontakt zum Volk verloren hat und sich von der aktuellen Realität entfernt, hat keine Zukunft.'