MHP-Politiker Adan: Wer bei den kommenden Wahlen nicht zuerst an die Türkei denkt, wird verlieren

Der stellvertretende Sprecher der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) und MHP-Abgeordnete für Istanbul, Celal Adan, erklärte: "Wer bei den kommenden Wahlen nicht zuerst an die Türkei denkt, wird verlieren."

İHA

Der stellvertretende Parlamentspräsident Adan äußerte sich während seiner Rede auf dem 15. ordentlichen Provinzkongress der MHP in Kütahya zu Themen wie dem Kampf der Türkei gegen den Terrorismus, dem Ziel einer "terrorfreien Türkei", aktuellen Entwicklungen sowie den bevorstehenden Wahlen.

Adan betonte in seiner Rede, dass die Türkei aufgrund des Terrorismus über viele Jahre hinweg einen hohen Preis gezahlt habe.

Er wies auf den politischen Willen hin, den MHP-Parteivorsitzender Devlet Bahçeli mit dem Ziel bekundet habe, das Terrorproblem der Türkei zu beenden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, und stellte fest, dass Bahçeli nach dem Prinzip "zuerst die Türkei" handle.

Adan erklärte, dass in diesem Prozess bedeutende politische Risiken eingegangen worden seien, und merkte an, dass der von Bahçeli verfolgte Ansatz von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zur staatlichen Politik erhoben worden sei.

Adan betonte, dass die Türkei das Terrorproblem nun hinter sich lassen müsse, und sagte, dass in den vergangenen rund 50 Jahren aufgrund des Terrorismus zahlreiche Soldaten und Bürger ihr Leben verloren hätten. Er wies darauf hin, dass die Türkei durch den Kampf gegen den Terrorismus auch wirtschaftlich große Verluste erlitten habe, und sagte: "Das Geld, das in der Türkei für den Terrorismus ausgegeben wurde, beläuft sich auf 2 Billionen 300 Milliarden Dollar."

"Wer nicht zuerst an die Türkei denkt, wird verlieren"

Auch zu den bevorstehenden Wahlen äußerte sich Adan und sagte, dass die Türkei das Fundament des politischen Verständnisses der MHP bilde.

Er unterstrich die Bedeutung der Wahrung der Einheit und des Zusammenhalts der Türkei und betonte, dass politische Kalküle nicht über die Interessen des Landes und der Nation gestellt werden dürften, und fügte hinzu: "Wer bei den kommenden Wahlen nicht zuerst an die Türkei denkt, wird verlieren."