MHP-Politiker hatten Anzeige erstattet: Neue Entwicklung im Prozess gegen Kılıçdaroğlu
Der Prozess gegen den 7. Vorsitzenden der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu, wegen des Vorwurfs der fortgesetzten „Verherrlichung von Straftaten und Straftätern“ wurde vertagt.
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Die erste Anhörung im Prozess gegen den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu, der aufgrund einer Anzeige der MHP-Politiker Feti Yıldız, İzzet Ulvi Yönter und İsmail Faruk Aksu wegen „Verherrlichung von Straftaten und Straftätern“ angeklagt ist, fand heute (3. Dezember) statt.
PROZESS VERTAGT
Kılıçdaroğlus Anwalt Kadri Gökhan Sultan nahm an der Verhandlung teil. Kılıçdaroğlu selbst erschien nicht, da er aufgrund seines dichten politischen Terminkalenders eine Entschuldigung eingereicht hatte. Aus diesem Grund wurde die Verhandlung auf den 10. April um 09.30 Uhr vertagt.
WAS WAR GESCHEHEN?
Nachdem die stellvertretenden MHP-Vorsitzenden Feti Yıldız, İzzet Ulvi Yönter und İsmail Faruk Aksu Anzeige erstattet hatten, wurde durch das Büro für parlamentarische Straftaten der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eine Untersuchung eingeleitet. Am 31. Januar wurde daraufhin eine Anklageschrift erstellt, in der die Bestrafung Kılıçdaroğlus wegen „fortgesetzter Verherrlichung von Straftaten und Straftätern“ gefordert wird.
In ihrer Strafanzeige führten die MHP-Politiker Äußerungen des damaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zur Inhaftierung von Selahattin Demirtaş, verschiedene Erklärungen zu YPG, PKK und IS, seine Worte gegenüber der YSK bezüglich der 2019 annullierten Wahlen in Istanbul sowie seine Aussagen zur FETÖ an.