MHP-Politiker Yönter teilt alten Tweet von Bahçeli über 'Welpen'

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende İzzet Ulvi Yönter hat einen Beitrag des MHP-Chefs Devlet Bahçeli aus dem Jahr 2018 über Straßenhunde erneut geteilt.

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Es gab Entwicklungen, die die Behauptungen über Meinungsverschiedenheiten zwischen der MHP und der AKP bezüglich des im Parlament verabschiedeten sogenannten 'Massaker-Gesetzes' innerhalb der Volksallianz (Cumhur İttifakı) verstärken.

Zuletzt hat der stellvertretende MHP-Vorsitzende İzzet Ulvi Yönter einen Beitrag, den Devlet Bahçeli 2018 auf Twitter über Straßenhunde geteilt hatte, erneut geteilt (Retweet).

In dem Beitrag heißt es: „Die Anhänger eines Glaubens, der jedes Geschöpf Gottes als heilig betrachtet, werden Tierquäler nicht verzeihen. Ob sie nun einen Hundewelpen verstümmelt oder einen Säugling ermordet haben, macht in Sinn und Inhalt keinen Unterschied.“

IN SAPANCA WURDE EIN WELPE MIT ABGETRENNTEN PFOTEN GEFUNDEN

Bahçeli hatte den besagten Beitrag 2018 im Zusammenhang mit einem Hundewelpen verfasst, der im Bezirk Sapanca in der Provinz Sakarya in einem Waldgebiet mit abgetrennten Pfoten gefunden worden war und nach der medizinischen Behandlung verstarb.

Nach dem Vorfall wurde zwar eine Person festgenommen, jedoch später wieder freigelassen.

Dieser Vorfall hatte dazu geführt, dass die Straflosigkeit bei Gewalt gegen Tiere in der Öffentlichkeit erneut zum Thema wurde.

WAS HAT DEVLET BAHÇELİ GESTERN GESAGT?

Bahçelis Erklärung zu Straßenhunden während der Fraktionssitzung gestern hatte für Aufsehen gesorgt.

Der MHP-Chef hatte in seiner gestrigen Erklärung zu dem Thema gesagt: „Das türkische Volk liebt Tiere und betrachtet Hunde als Freunde. Es stellt sich gegen jede Art von Unrecht, das Hunden angetan wird. Die MHP wird ihren Teil dazu beitragen.“

Der MHP-Vorsitzende hatte zudem im Mai 2024 folgende Worte geäußert:

„Wir hören die Diskussionen im Fernsehen. Sie sind gespalten. Das Thema, das am meisten Gewicht hat, ist das Thema des Einschläferns von Hunden. Hunde schlafen, egal wo man in der Türkei hingeht, in der Mittagshitze, und jeder sieht das. Aber was ist dieses Einschläfern, wer wird es tun, wie hoch ist die Grenze, wie viele Stunden werden sie schlafen? Das ist natürlich unklar. Die Diskussion führt in sehr unterschiedliche Dimensionen. In der Türkei und auf der Welt passieren viele Dinge. Viele Menschen leben unter der Armutsgrenze, sind arbeitslos, einsam. Sie sind mit vielen Ereignissen konfrontiert. Ob die Hinwendung zur Tierliebe bei denen, die es nicht schaffen, Menschen zu lieben, aus der Schwierigkeit resultiert, Menschen zu lieben, das muss man auch wissen. Das fällt nicht in meinen Bereich.“