Millionenschwere Geldstrafe für Survivor durch RTÜK

Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat gegen die auf TV8 ausgestrahlte Wettbewerbssendung Survivor eine Geldstrafe in Höhe von 17 Millionen 852 Tausend 40 TL verhängt, mit der Begründung, dass 'gewaltverherrlichende Diskussionen und Bilder' gezeigt wurden. Es wurde bekannt, dass die Strafe 3 Prozent des Umsatzes des Senders vom Dezember 2024 entspricht.

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Der RTÜK hat gegen die Sendung Survivor eine Geldstrafe verhängt, da diese 'gewaltverherrlichende Inhalte' enthalte. In der Entscheidung, in der festgestellt wurde, dass gegen den im RTÜK-Gesetz verankerten Grundsatz 'es dürfen keine gewaltverherrlichenden Sendungen ausgestrahlt werden' verstoßen wurde, wurde erklärt, dass eine Strafe in Höhe von 3 Prozent des Gesamteinkommens von TV8 im Dezember 2024, das 595 Millionen 67 Tausend 983 TL betrug, verhängt wurde. Dieser Prozentsatz entspricht 17 Millionen 852 Tausend 40 TL.

Die gegen TV8 verhängte Strafe in Höhe von 17,8 Millionen TL wurde auf der Grundlage der Einnahmen des Senders berechnet. Gemäß dem RTÜK-Gesetz können Sender, die gewaltverherrlichende Inhalte ausstrahlen, mit einer Geldstrafe zwischen 1 und 5 Prozent ihres monatlichen Einkommens belegt werden. Die Behörde hat mit ihrer Entscheidung eine 'mittelschwere' Sanktion verhängt.

In der Entscheidung wurde behauptet, dass die Sendung Survivor 'Bilder enthält, die mehr Gewalt zeigen als das echte Leben', und es wurden folgende Aussagen getroffen:

'Zuschauer werden in Medieninhalten Zeugen verschiedener Gewaltvorfälle wie Schlägereien, Mord, Selbstmord, Raub, Körperverletzung, sexuelle Belästigung und Folter. Der Einfluss der Medien auf die Zunahme von Gewaltvorfällen im täglichen Leben wird diskutiert.'

Die gegen Survivor verhängte Strafe entspricht 3 Prozent dieses Satzes. Survivor wurde bereits zuvor vom RTÜK aus ähnlichen Gründen bestraft.

Der Eigentümer des Senders TV8 und Produzent der Sendung, Acun Ilıcalı, hat bisher keine Stellungnahme zu der Entscheidung abgegeben.